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Einbruchsserie: Diebstahl im See- und Warmbad weist Parallelen auf

Tresordiebe schlagen erneut zu

Von Nadja Weber

Insgesamt acht Einbrüche in Restaurants, Gasthäuser und Hotels verzeichnete die Polizeiinspektion Bad Wiessee in den vergangenen Wochen. Jetzt schlugen die Tresordiebe erneut zu. Die Polizei bestätigt, dass der gestrige Einbruch im See- und Warmbad mit der Einbruchsserie zusammenhängt.

Das aufgebrochene Wirtschaftstor ist jetzt mit einem Schloss versperrt.
Das aufgebrochene Wirtschaftstor ist jetzt mit einem Schloss versperrt.

Acht Einbrüche, die sich in den vergangenen Wochen ereignet haben, sorgen im Tal für Unruhe. Ein neuer Fall ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag, als mindestens zwei Täter ins See- und Warmbad eingebrochen sind und den Tresor entwendet haben.

Der Verdacht liegt nahe, dass auch dieser Einbruch mit den Vergangenen zusammenhängt. Tatsächlich gibt es einige Parallelen, wie Reinhard Mergner, zuständiger Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Bad Wiessee, bestätigt:

In drei weiteren Fällen haben die Täter den jeweiligen Tresor entwendet und versucht, diesen aufzubrechen.

Betroffen waren unter anderem das Hotel Malerwinkel in Rottach-Egern und das Hotel Schnitzer in Bad Wiessee. In allen drei besagten Fällen sind die Täter eingebrochen und haben den Tresor entwendet. Nachdem sie ihn in der Nähe des jeweiligen Tatorts aufgebrochen hatten, wurde der Tresor aufgebrochen liegengelassen, so Mergner weiter. Wie auch bei den anderen Vorfällen haben die Polizeibeamten Spuren am Tatort im See- und Warmbad gesichert. Diese befinden sich derzeit noch in der Auswertung.

Der Geschäftsführer der Gemeinde Rottach-Egern, Gerhard Hofmann, erklärt, man wolle zukünftig besser auf die Sicherheitsvorkehrungen achten. „Für das See- und Warmbad brauchen wir jetzt natürlich einen neuen Tresor mit besseren Vorrichtungen.“ Häufen sich derartige Vorfälle, erhöht sich natürlich auch der Druck auf die Polizei, räumt Hofmann weiter ein. Doch Kritik an der Arbeit der Beamten will der Geschäftsführer nicht üben.

Hier weitere Bilder vom Tatort:

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