Landgericht Augsburg erlässt Reststrafe

Letztes Kapitel Uli Hoeneß

FC Bayern-Urgestein Uli Hoeneß wurde 2014 wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Wegen guter Führung wurde er 2016 vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Was blieb war eine Reststrafe auf Bewährung – bis heute.

Seit heute ist Uli Hoeneß offiziell wieder ein freier Mann. / Foto: Andreas Gebert/dpa

Uli Hoeneß ist seit heute wieder ein freier Mann. 2014 wurde der Präsident des deutschen Fußballrekordmeisters FC Bayern München nach einer Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Am 2. Juni 2014 trat er seine Strafe in der Justizvollzugsanstalt Landsberg an. Wegen guter Führung wurde Hoeneß am 29. Februar 2016 vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen – nach 637 Tagen in Haft.

Wahl-Wiesseer wieder ein freier Mann

Wie das Landgericht Augsburg heute mitteilte, wurde nun im Steuerstrafverfahren gegen Hoeneß auch die zur Bewährung ausgesetzte Reststrafe von 21 Monaten erlassen. Wie das Gericht heute mitteilte, sei die Entscheidung rechtskräftig. Zur Begründung führte die Strafvollstreckungskammer aus, dass der Bayern-Präsident während der im Januar 2019 abgelaufenen, dreijährigen Bewährungszeit keine weiteren Straftaten begangen habe.

Der Erlass der Reststrafe sei dann die normale Folge. Für Hoeneß, dessen Wahlheimat in Wiessee liegt, ist die Strafsache nun endgültig abgeschlossen. Die Verurteilung wegen Steuerhinterziehung bleibt jedoch weiter im Bundeszentralregister eingetragen. Erst nach 15 Jahren ab dem Urteilsspruch wird sie getilgt.


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