Rettungskräfte rücken umsonst aus

Großeinsatz: Gleitschirm-Modell und Puppe stürzen in See

Von Peter Posztos

Eine Autofahrerin beobachtete heute Nachmittag auf dem Weg nach Gmund einen herabstürzenden Gleitschirm auf Höhe Bayersäge.

Da Passanten am nahegelegenen Rastplatz den Vorfall bestätigten und gleichzeitig von einem schnellen Untergang sprachen, wurde Großalarm ausgelöst. Das Einsatzboot der Feuerwehr konnte jedoch schnell Entwarnung geben: Es war nur ein täuschend echtes Modell.

„Gleitschirm-Modell geborgen, keine echter Fallschirm oder Gleitschirm.“ Nachdem diese Funkspruch die Einsatzkräfte erreichte, war die Erleichterung zunächst groß, wie die Beamten berichteten.

Plastikpuppe

An Land wurde dann das täuschend echt aussehende Gleitschirm-Modell bestaunt: An den Leinen hing eine Plastikpuppe auf deren Rücken sich ein Motor mit Propeller befand. Nur die Proportionen zu einem echten Gleitschirm waren deutlich kleiner.

Das Segel des Gleitschirms dürfte ein Fläche von rund 2 Quadratmetern haben, wobei es ein „Richtiger“ auf knapp 20-25m² bringt. Das Gleitschirmmodell wurde im Anschluss von der Polizei sichergestellt.

An dem Einsatz waren jeweils die Feuerwehren Bad Wiessee und Tegernsee, sowie Wasserwacht und der DLRG wie auch Notarzt Dr. Strassmüller beteiligt. Der bisher noch unbekannte Eigentümer des Modells wird dringend gebeten, sich bei der Polizei Bad Wiessee zu melden.


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