Tegernsee: Umgeknickte Laternen in der Schwaighofanlage
Stadt lobt Belohnung für Hinweise aus

von Peter Posztos

Aktualisierung vom 30. Juli 2013 / 14:51 Uhr
In der Nacht zum 21. Juli knickten mehrere bislang noch unbekannte Täter in der Schwaighofanlage zwei große Laternen um. Dabei warf die Heftigkeit der Beschädigung viele Fragen auf.

Da der Polizei bislang noch jede Spur von den Verursachern fehlt, hat die Stadt Tegernsee jetzt eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen.

Toni Schwinghammer von der Wiesseer Polizei sichert heute Vormittag die Spuren an der umgeknickten Laterne.
Toni Schwinghammer von der Wiesseer Polizei sichert am 21. Juli die Spuren an einer der umgeknickten Laternen.

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„Die Verantwortlichen im Rathaus haben beschlossen, eine Belohnung von 400 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, auszusetzen“, so der Tegernseer Geschäftsleiter Hans Staudacher heute auf Nachfrage. Bislang noch unbekannte Täter hatten in der Nacht zum 21. Juli in der Schwaighofanlage zwei Straßenlaternen um 90 Grad verbogen.

Polizei sicherte DNA-Spuren

Auch die Polizei Bad Wiessee rätselt noch immer, wie es zu dem Vandalismusvorfall kommen konnte. „Wir hoffen nach wie vor auf Zeugenhinweise. Bislang gibt es aber noch nichts Neues“, so Hauptkommissar Paul Knott. Die Polizei konnte am Tatort unterdessen auch DNA-Spuren sichern, die aber nicht mit den in der Kartei vorhandenen Proben übereinstimmen.

Nun liegen die Hoffnung darauf, dass durch die Belohnung neuer Schwung in die Ermittlungen kommt und der entscheidende Hinweis bei der Polizei eingeht. Die Schadenssumme wurde mittlerweile von 3.000 auf nun 4.000 Euro angehoben.

Ursprünglicher Artikel vom 21. Juli mit der Überschrift:Vandalen in der Schwaighofanlage
Nach ein paar Monaten relativer Ruhe kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Schwaighofanlage in Tegernsee-Süd erneut zu einem Ausbruch von Vandalismus. Dabei hatten die bisher unbekannten Täter mit einer Kraftleistung zwei große Laternen um etwa 90 Grad geknickt.

Und auch die Polizei ist derzeit ratlos, wie die wahrscheinlich aus mehreren Beteiligten bestehende Gruppe von Tätern die Metallmasten in dieser Form beschädigen konnte.

Mehrere Täter wahrscheinlich

Als einer der Ersten war Toni Schwinghammer von der Wiesseer Polizei heute Vormittag vor Ort, um Spuren zu sichern. Doch auch am Tatort selber ist dem Beamten weiterhin unklar, wie man eine solche Laterne in der Form umgeknickt bekommt. „Da müssen sich rund 15 Leute drangehängt haben“, so Schwinghammer auf Nachfrage.

Laut den Ermittlern soll sich der Schaden nach ersten Schätzungen auf rund 3.000 Euro belaufen. Weitere Erkenntnisse erwarte man im Laufe der kommenden Tage. Zeugen, die in der vergangenen Nacht etwas gesehen oder gehört haben, können sich unter der 08022 9878-0 melden.

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