Muttergesellschaft der BOB wechselt Namen
Veolia kündigt neues Engagement an

von Robin Schenkewitz

Die Muttergesellschaft der BOB trägt ab heute einen anderen Namen. Laut Geschäftsführer Christian Schreyer ist dies ein klares Bekenntnis des französischen Konzerns zum deutschen Markt. Und das hat auch ganz konkrete Auswirkungen auf die BOB.

Die Auswirkungen auf die BOB halten sich zumindest kurzfristig in Grenzen.
Am Design der BOB wird sich auch künftig nichts ändern.

Ab heute hat der BOB-Mutterkonzern Veolia Verkehr einen neuen Namen. Künftig wird Deutschlands größter privater Betreiber von Bus- und Bahnverkehren unter dem Namen „Transdev GmbH“ agieren. Schon länger ist darüber spekuliert worden, dass sich der Mutterkonzern der BOB aus dem deutschen Markt zurückziehen möchte.

Doch geht es nach Geschäftsführer Christian Schreyer, sind mit der Umfirmierung diese Gerüchte vom Tisch: „Der neue Name ist Ausdruck dafür, dass sich unsere Muttergesellschaft Transdev […] und unsere Anteilseigner klar zu unseren Aktivitäten in Deutschland bekennen.“

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BOB bleibt BOB

Zudem kündigt Schreyer in einer heutigen Mitteilung an, dass sich das Unternehmen wieder verstärkt dem deutschen Markt widmen will. Nach längerer Zurückhaltung bei der Abgabe von Angeboten bei Ausschreibungen im Bus- und Bahnverkehr will Transdev seinen Marktanteil nun sogar ausbauen. Schreyer erklärt:

Unser Ziel ist und war es immer, Deutschlands führendes privates Nahverkehrsunternehmen zu bleiben und auch weiterhin aktiv am Wettbewerb um die besten Mobilitätsdienstleistungen teilzunehmen.

Die Auswirkungen für die BOB halten sich nach der Namensänderung jedoch in Grenzen. Weder an den Eigentumsverhältnissen noch auf die Mitarbeiter habe die Umfirmierung Auswirkungen, verspricht der Konzern. Auch darf die BOB ihren Namen sowie ihre Lackierung behalten. Wohl einzig das Logo von Veolia Verkehr wird sich in eine „menschliche Figur in Bewegung“ verändern.

Bei den Mitarbeitern der BOB sorgte diese Nachricht heute für ganz besondere Freude. Denn mit dem klaren Bekenntnis des Mutterkonzerns setzt man ein positives Signal für die Zukunft der Bayerischen Oberlandbahn im Landkreis. Bei den Verantwortlichen ist man sich sicher, dass man für künftige Projekte gerade das Know-How der Bayerischen Oberlandbahn benötigen wird. Sämtliche Mitarbeiter der BOB bekamen deswegen heute sogar kleine Geschenke überreicht.

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