Wiesseer Rettungszentrum
Viele Helfer – viele Spenden

von Nicole Kleim

„Jetzt kann der Zeitwert der abgebrannten Fahrzeuge ersetzt werden”, freut sich BRK-Geschäftsführer Robert Kießling. Nach der Explosion im Wiesseer Rettungszentrum war die finanzielle Unterstützung seitens der Bevölkerung groß. Inzwischen kam eine beachtliche Summe zusammen.

Der abgebrannte Gebäudeteil des Wiesseer Rettungszentrums muss wahrscheinlich komplett abgerissen werden.

Am 13. Februar brannte das Wiesseer Rettungszentrum ab. Die Explosion im Gebäudekomplex des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) verursachte einen Schaden in Millionenhöhe. Wie berichtet, versprach die Versicherungskammer Bayern eine schnelle Schadensregulierung.

Doch zunächst sollte geklärt werden, ob die Bodenplatte des Gebäudes alles schadlos überstanden hatte, und ob die im Boden befindliche Heiztechnik noch funktionsfähig sei. Wie berichtet ging BRK-Kreisgeschäftsführer Robert Kießling zunächst davon aus, dass die weiteren Arbeiten und der Wiederaufbau von diesem Detail abhängig seien. Auf Nachfrage erklärt er jedoch:

Momentan gibt es keine gravierenden Neuigkeiten. Da die Schäden von der Versicherung gedeckt werden, ist der Wiederaufbau nicht vom Thema „Bodenplatte“ abhängig.

Für den Wiedaufbau bekam das BRK jüngst eine Spende in Höhe von 700 Euro der Klasse 10b des Tegernseer Gymnasiums. Durch viele große und kleine Spenden habe man inzwischen insgesamt 15.000 Euro beisammen. „Eine beachtliche Summe“, freut sich Kießling. Jetzt könne man den Zeitwert der abgebrannten Fahrzeuge ersetzen.

Brandursache weiter unklar

Über die Brandursache herrscht indes weiterhin Unklarheit. Wie Polizeisprecher Stefan Sonntag auf Nachfrage mitteilt, warte man noch immer die Untersuchungen ab. „Das kann noch Wochen, wenn nicht Monate dauern.“ Ob die beiden Männer, die kurz vor der Explosion Schweißarbeiten an einem Boot durchgeführt hatten, möglicherweise etwas falsch gemacht haben, könne man deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Die Männer waren bei dem Brand schwer verletzt worden. Einer der beiden hatte bereits Anfang März das Krankenhaus verlassen, mittlerweile ist auch der zweite aus dem Krankenhaus draußen.


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