Festwirt Mörz mit Zwischenbilanz zum Gmunder Volksfest: „Nicht jammern“

Von Martin

Gmunder-Volksfestwirt Jochen Mörz packt mit an
Gmunder-Volksfestwirt Jochen Mörz packt mit an

Das 60. Gmunder Volksfest hat seit dem 10. Juni seine Tore geöffnet. Heute ging der siebte von zehn Tagen zu Ende. Und wie schon in den letzten Jahren hatte auch das diesjährige Volksfest wieder Pech mit dem Wetter.

Viel Regen und kaum sonnige Tage. Dennoch zieht Festzeltwirt Jochen Mörz ein positives Zwischenfazit:

Im Vergleich zum letzten Jahr läuft es um ca. 15% bis 20% besser. Es wird nicht gejammert und alle Helfer und Mitarbeiter versuchen das Beste aus der Situation zu machen.

Sehr erfreut ist Mörz darüber, dass wieder immer mehr Jugendliche in Tracht auf dem Volksfest erscheinen. „Bei Liedern mit deutschem Text kommt richtig tolle Stimmung auf“, so der Wirt, dessen Festzelt in Gmund über 1.500 Plätze und einen etwa 800 Gäste fassenden Außenbereich verfügt.

Budenboxen und Kindertag lockte viele Besucher an

Das zurückliegende Wochenende, an dem unter andern am Sonntag kurzfristig traditionelles „Budenboxen“ stattfand, lockte sehr viele Besucher an. „Das waren echte Profiboxer. Da sind richtig die Fäuste geflogen.“

Auch der gestrige Mittwoch, an dem Kinder vergünstigte Preise bei den Fahrgeschäften erhielten, sei trotz des schlechten Wetters in Ordnung gewesen. Viele Familien kamen bereits am Nachmittag auf den Volksfestplatz, warfen auf Dosen oder fuhren Autoscooter.

Volles Festzelt bei der Volksfesteröffnung in Gmund am 10. Juni 2011
Volles Festzelt bei der Volksfesteröffnung in Gmund am 10. Juni 2011

Nicht nur die Jugend würde gerne länger bleiben

Das Fahrgeschäftsangebot und die Vielzahl an Buden, die in Gmund teilweise in der dritten Generation von Schaustellern geleitet werden, können sich alle mal sehen lassen.

Gmund ist im Vergleich zu anderen Volksfesten eher eine kleine Veranstaltung. Und man muss froh sein, dass überhaupt so viele kommen

so Mörz, der das Gmunder Festzelt seit elf Jahren bewirtschaftet. Und ein 20-jähriger Rottacher Besucher fügt an, dass viele am liebsten länger im Zelt bleiben würden. Aber leider sei immer, wenn super Stimmung aufkommen würde, bereits um 22:30 Uhr Feierabend. „Ich kenne keins auf dem so früh Schluss ist. Aber dann ziehen wir halt in andere Lokalitäten weiter.“

Mörz dazu: „An mir und der Gemeinde soll das in Zukunft nicht scheitern.“


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