Vom Entstehen eines Hofes

von Klaus Wiendl

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“Wir in Bayern”, das sogenannte “Lust-Magazin” des BR war am Donnerstag da, zum Richtfest hat sich die Abendschau angesagt. Das Interesse am Versetzen eines über 500 Jahre alten Bauernhauses aus Tirol an den Tegernsee hält an. Daraus entstehen wird der neue Zotzn, der zusehends wächst.

“Ich brauche den 834 und den 844”, hallt es vom Rohbau runter. Der Kranführer ordert weitere Teile des zerlegten und durchnummerierten Bauernhofs, der kürzlich noch in Brixlegg oberhalb des Inntals stand (wir berichteten mehrmals). Inzwischen steht das Erdgeschoss, darüber wird Balken auf Balken gesetzt.

Eine Million Euro als Investition

Zuvor säubert sie noch Josef Bogner jun., der Initiator dieser langwierigen Puzzlearbeit, mit einem Hochdruckreiniger. “Wir sind gut im Zeitplan, alles läuft super” sagt der künftige Wirt. Doch die Sorge treibt ihn um, dass der vorhergesagte Schneefall die zügigen Arbeiten behindert. “Wir müssen unbedingt heute noch das obere Stockwerk mit Planen abdecken, ein Notdach schaffen”, erklärt Bogner, denn der Dachstuhl wird vermutlich erst in einem Monat stehen. Dann ist Richtfest.

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Inzwischen ist deutlich erkennbar, dass das Gebälk des Tiroler Hofes nur als Hülle dient. Innen sind Betonböden und Decken erkennbar und gemauerte Wände mit sogenannten Scheinungen – abgeschrägten Einrahmungen – an den Fenstern.

Ende des Jahres will die Wirtsfamilie Bogner Eröffnung feiern. Bereits im Mai soll ihr umgebautes Café “Gäuwagerl” im Kutschenmuseum der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Etwa eine Million Euro investieren die Bogners in ihre Gastronomiebetriebe. Ein unternehmerisches Risiko, das sich rechnen dürfte.

Kurze Fotostrecke vom Stand der Bauarbeiten

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