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Auflösung des Bilderrätsels "Sommerblumenbeet"

Vom Schandfleck zum Blickfang

Von Klaus Wiendl

Am vergangenen Donnerstag fragten wir unsere Leser nach dem Standort eines Sommerblumenbeets. Hier folgt nun die Auflösung: Seit Juli hegen und pflegen die Wirtsleute Franz und Elisabeth ihre Attraktion auf knapp über 1.000 Metern Höhe.

Das Sommerblumenbeet ist direkt unter der Terrasse des Berggasthaus Riederstein angepflanzt.
Das Sommerblumenbeet ist direkt unter der Terrasse des Berggasthofs Riederstein angepflanzt.

Die Leute seien völlig aus dem Häuschen, Selfies mit der Blumenpracht entstünden, viele wollen die Sommerblumenmischung im eigenen Garten, berichtet voller Stolz Franz Wagner. Er ist Pächter des Berggasthofs Riederstein, der der Stadt Tegernsee gehört.

Schwarzer Fleck mitten auf der Wiese

Es begann damit, erzählt das Wirtsehepaar Wagner, dass Holz einer abgerissenen Hecke verbrannt werden musste. Dies geschah leichtsinnigerweise dort, wo alle Gäste auf der Terrasse das Panorama genießen. Nachdem das Feuer erloschen war, zeigte sich ein schwarzer grasloser Fleck, „an dem nichts mehr so schnell wachsen würde“, erinnert sich Franz Wagner.

Kein schöner Anblick, schon gar nicht für Erinnerungsfotos. Man überlegte, was man hier auf über 1000 Metern Höhe machen könnte. Da habe ich was, meinte ein Gärtner der Stadt Tegernsee. Zunächst karrten Franz und Elisabeth dafür schubkarrenweise die Erde von Maulwurfhügeln rundherum an. Es kam noch etwas Humus und Dünger dazu, darüber die Samenmischung. Etwa im Juni war das Blumenbeet fertig.

“Da wirst schauen, was das für Blumen werden”, soll der Fachmann vom Bauhof nach der Aussaat geäußert haben. Von ihm bekam Franz Wagner im heißen Juli den Auftrag, zweimal am Tag zu gießen. Doch zunächst sprießte nichts. „Ich Depp, ich gieße da jeden Tag und nichts rührt sich“, wunderte sich Wagner damals, „doch auf einmal im August wurde es grün. Es dauerte dann nicht lange, dann schossen die Blumen raus. Für uns war das ein glücklicher Moment“. Die Mühe hatte sich gelohnt.

Blickfang als Gästemagnet

Ständig würde man sie fragen, was das für eine Mischung sei. Man würde gerne auch ein solches Sommerbeet ansäen. „Immer wieder werden wir darauf angesprochen“, lacht die Wirtin. Da der Blickfang auch unter Stammgästen große Begeisterung ausgelöst habe, soll es in diesem Stil im nächsten Jahr weitergehen, dann mit Rabatten an der Terrasse.

Ob sich das bis zum anderen Eigentum der Stadt Tegernsee rumspricht, dem Berggasthof Neureuth? Dort punktet das Pächter-Ehepaar Barbara und Franz Gigl derweil mit einer Panoramatafel. Auch ein beliebter Hingucker.

Zumindest unter den Tal-Bewohnern scheint sich das Blumenbeet bereits als Attraktion herumgesprochen zu haben. Zahlreiche Zuschriften erreichten uns über den Standort des ungewöhnlichen Blumenbeets. Die Verlosung gewonnen hat Gabi Mayr aus Gmund. Sie darf sich über ein Gratis-Mittagessen im Berggasthaus Riederstein freuen.


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