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Von Schnee und Glücksspiel

Was hat ein Casino mit schneebedeckten Alpengipfeln gemein? Nicht viel, könnte man meinen. Klar, man kann beim Aprés-Ski dem Online Casino einen Besuch abstatten und zahlreiche Spielautomaten mit verschneiten Themen gibt es da auch zu entdecken. Aber Casinos werden gemeinhin mit warmen Gefilden in Verbindung gebracht: Lissabon, Monaco, das chinesische Macau und natürlich die Casinostadt höchstpersönlich, Las Vegas. Spätestens bei Macau dürfte auch der letzten Leserin klar werden, dass es in diesem Text um den berühmtesten Geheimagenten geht.

Bond, der Weltenbummler

James Bond treibt sich in den entferntesten Ecken dieser Welt umher und bereist schon mal 15 Destination in einem Film. Drei Regionen aber sind unweigerlich mit dem charmanten Herrn verknüpft:

London. Kaum einer ist britischer als James Bond. Er verkörpert die englische Elite, verhält sich Gentlemanlike und ist – obwohl Waise – ausgebildet in Eton, dem College, das auch von den britischen Thronfolgern besucht wurde und wird. Das Herz der britischen Überlegenheit hat seinen Sitz in London. In Vauxhall, am südlichen Ufer der Themse, befinden sich das Hauptquartier des MI6 und das Büro von M. Prominent in die Luft gejagt werden Teile des Gebäudes in Skyfall, während M (Judi Dench) mit ihrem Auto auf der Vauxhallbrücke im Verkehr steckt. Schon in „Die Welt ist nicht genug“ (1999) erleidet das Gebäude großen Schaden. Tatsächlich befindet sich hier der britische SIS (Secret Intelligence Service).

Casinos. Schon der allererste James Bond Film Dr. No aus dem Jahr 1962 beginnt mit einem netten Spiel Chemin-de-fer in einem fiktiven Casino in London. Sean Connery flirtet mit der ersten Bondlady Sylvia Trench und stellt sich bereits als „Bond, James Bond“ vor. So viel Kultiges in einer einzigen Szene… In zahlreichen weiteren Ausgaben frönt Bond dem ein oder anderen Kartenspiel in einem gut betuchten Etablissement. Ob Roulette in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969) oder Craps in „Diamantenfieber“ (1971) oder Baccarat in „Goldeneye“ (1995), James weiß, wie der Hase läuft.

Und dann die Alpen: Von Frankreich bis zum Balkan, ob auf dem Schilthorn „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969), in St. Moritz „Der Spion, der mich liebte“ (1977), in den Dolomiten „In tödlicher Mission“ (1981), in Chamonix in „Die Welt ist nicht genug“ (1999), oder rund um das Gipfelrestaurant Ice Q in Sölden in „Spectre“ (2015), Bond kann den Bergen nicht fernbleiben. Die weißen Gipfel, blanken Felswände und dichten Wälder geben atemberaubende Kulissen für Hochgeschwindigkeitsverfolgungsjagden ab.

Wer sich auf die Spuren James Bonds begeben möchte, die eigenen vier Wände dabei aber nicht verlassen will, kann dies auf der Webseite NetBet Österreich tun und seinem Spieltrieb frönen.

Woher stammt Bonds enge Verbindung mit Casinos?

Der Autor der Bondgeschichten, Ian Fleming, schrieb seinem Geheimagenten das Casinospiel Chemin-de-fer als Lieblingsspiel zu. Chemin-de-fer ist eine frühe, respektive ursprüngliche Version des Kartenspiels Baccarat. Während Bond seine geschüttelten, nicht gerührten Martinis schlürft, frönt er aber auch anderen Casinospielen. Gegen Le Chiffre in Casino Royal spielt Daniel Craigs Bond Texas Hold’em. In der Erzählung befindet sich das Casino in Montenegro, gedreht wurde allerdings im Westen von Tschechien. Er wird sicher weiterhin Casinos besuchen.

Description: Was haben Casinos mit schneebedeckten Alpengipfeln gemein? Der berühmteste aller Geheimagenten kann beiden nicht fernbleiben und besucht sie regelmäßig.


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