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Auswirkungen der Bauarbeiten am Bahnübergang in St. Quirin

Lange Staus am Westufer

Von Maxi Hartberger

Aktualisierung vom 18. Juni / 13:43 Uhr
Seit gestern Abend ist der Bahnübergang in St. Quirin wie berichtet wegen Bauarbeiten für Autofahrer gesperrt.

Da auf diese Weise die Ostumfahrung des Sees versperrt war, staute sich der Verkehr über Bad Wiessee bis nach Gmund.

Die Situation heute Mittag. Von Dürnbach bis ins Wiesseer Zentrum  zieht sich der Stau.
Die Situation heute Mittag: Von Dürnbach bis ins Wiesseer Zentrum zieht sich der Stau.

Grund für die Arbeiten ist die dringende und schon mehrfach verschobene Sanierung der Fahrbahndecke. Die Verkehrssicherheit sei durch die Schäden im Straßenbelag wesentlich gefährdet, erklärte das Straßenbauamt Rosenheim. Insbesondere für Motorradfahrer sei die derzeitige Situation gefährlich.

Ostumfahrung gesperrt

Durch die Baustelle wurde den Autofahrern am Tegernsee allerdings die Ostumfahrung genommen. Der Beschilderung folgend wurden daher heute sämtliche PKW durch Bad Wiessee geleitet, wenn sie von Norden kommend an das südliche Ende des Sees gelangen wollen. Das Ergebnis: kilometerlanger Stau beziehungsweise stockender Verkehr zwischen dem Wiesseer Ortszentrum und Dürnbach.

Bereits im Vorfeld wiesen die Verantwortlichen darauf hin, dass es für diese Arbeiten nie den richtigen Zeitpunkt gebe. Mittlerweile ist die Straße allerdings schon wieder offen und der Verkehr rollt wieder. Ein Ungeduldiger konnte es allerdings nicht erwarten. Er räumte kurzerhand die Absperrung beiseite, obwohl der Beton noch trocknen musste. Schäden am Belag sind aber zum Glück nicht entstanden.

Ursprünglicher Artikel vom 15. Juni mit der Überschrift: Vorsicht vor viel Verkehr
In der kommenden Woche wird ein Bereich der B307 nahe St. Quirin komplett gesperrt sein. Grund sind Bauarbeiten an dem dort liegenden Bahnübergang.

Für diese Maßnahme gibt es mehrere Gründe, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Verkehrssicherheit. Auch der demnächst stattfindende „Tegernsee Triathlon“ spielt hierbei eine Rolle.

Der Bahnübergang zwischen Gmund und St. Quirin wird ab kommenden Dienstag gesperrt.
Der Bahnübergang zwischen Gmund und St. Quirin wird ab kommenden Dienstag gesperrt.

Ab Dienstag, den 17. Juni, wird der Bahnübergang ab 21 Uhr auf der B307 zwischen St. Quirin und Seeglas komplett gesperrt. Grund dafür sei, so das zuständige Straßenbauamt in Rosenheim, die dringend notwendige und bereits mehrfach verschobene Erneuerung der Fahrbahndecke.

Vor allem die Verkehrssicherheit ist durch die Schäden am Straßenbelag wesentlich gefährdet. Ohne die Maßnahmen wären vor allem Motorradfahrer und Radfahrer von dieser Gefahr betroffen. Deshalb, so die Verantwortlichen, sind diese Bauarbeiten für die Sicherheit des „Tegernsee Triathlon“, der am 6. Juli stattfinden wird, von großer Bedeutung. Über 400 Radler werden an diesem Tag die betreffende Stelle mit hoher Geschwindigkeit passieren. Schwere Stürze will man mit der Maßnahme verhindern.

Um insbesondere den Schülerverkehr nicht zu behindern, sind sich die Beteiligten einig, die Sanierungsarbeiten in der zweiten Pfingstferienwoche stattfinden zu lassen. Der Verkehr in Richtung Tegernsee und Rottach-Egern wird dann über Bad Wiessee umgeleitet. Die betroffenen Gemeinden sorgen gemeinsam mit der Wiesseer Polizei und dem Straßenbauamt für eine entsprechende Beschilderung.

„Es gibt keinen idealen Zeitpunkt“

Da es immer wieder zu Diskussionen über Bauarbeiten und die damit verbundenen Staus kommt, weisen die Verantwortlichen vorsorglich schon mal darauf hin, dass es für solche Baumaßnahmen keinen idealen Zeitpunkt gibt. In den Sommermonaten sei meist mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen und in den ruhigeren Herbst- und Wintermonaten könne man nicht alle Bauarbeiten rund um den See erledigen, zumal es dann meist zu kalt, unter anderem für die Asphaltierung der Straßen, ist.

Die Erneuerung der Fahrbahndecke soll voraussichtlich am Mittwoch, den 18. Juni, um 23 Uhr abgeschlossen sein. Fußgänger können während der Bauphase ohne Probleme den Übergang passieren und nach der Sanierung können künftig auch Motorradfahrer und Radfahrer wieder sicherer über den Bahnübergang fahren.

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