Regierung ergreift weitere Maßnahmen

Waldbrandkontrolle von Oben

Von Maxi Hartberger

Aktualisierung vom 2. Juli 2015 / 16:25 Uhr
Bereits gestern warnten sowohl die Regierung von Oberbayern als auch das Landratsamt Miesbach vor Waldbrandgefahr. Durch die Hitze der vergangenen Tage und die weiterhin geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit hat die Regierung eine weitere Maßnahme ergriffen: Tägliche Luftbeobachtung.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr im Landkreis.
Erst vor wenigen Wochen entzündete sich ein Feuer im Wald.

Bereits gestern berichtete die TS von einer erhöhten Waldbrandgefahr. Durch die derzeit hohen Temperaturen wurde ein Verbot für das Anzünden von Daxen-Feuern ausgesprochen. Auch das Wegwerfen von brennenden Zigaretten wie auch das Grillen nahe der Waldgrenze ist bis zur Aufhebung der Gefahrenstufe 4 verboten. Selbst das Parken auf trockenem Gras ist wegen der heißen Fahrzeug-Katalysatoren gefährlich.

Heute kündigte die Regierung von Oberbayern tägliche Luftbeobachtung ab morgen bis zum Sonntag, den 5. Juli, an. Diese vorbeugende Maßnahme soll zur Waldbrandbekämpfung beitragen. So werden in den kommenden Tagen jeden Nachmittag Flüge über die oberbayerischen Wälder stattfinden.

Ursprünglicher Artikel vom 1. Juli 2015 mit der Überschrift: „Vorsicht: Waldbrandgefahr“

Temperaturen um die 30 Grad, Sonnenschein und blauer Himmel – der Sommer hat das Tegernseer Tal erreicht und zeigt sich von seiner besten Seite. Doch durch die Hitze steigt die Gefahr: Das Landratsamt warnt vor Waldbränden.

Endlich ist der Sommer im Landkreis angekommen. Wolkenloser Himmel und Sonne satt sorgen für Hochstimmung. Doch durch die hohen Temperaturen um die 30 Grad warnt das Landratsamt vor Waldbrandgefahr. Bereits im April dieses Jahres wurde solch eine Warnung ausgesprochen.

Wie das Landratsamt mitteilt, habe der Deutsche Wetterdienst die Waldbrandgefahr aufgrund der Hitze und der sehr geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit auf Warnstufe 4 angesetzt.

Vorsicht mit der Kippe

Um kein Risiko einzugehen, erlässt die Kreisbehörde ab kommenden Samstag, den 4. Juli, ein Verbot für das Anzünden von Daxenfeuern. Das Verbot bleibt bis zum Herabsetzen der amtlichen Gefahrenstufe bestehen.

Außerdem herrscht ein absolutes Verbot für offene Feuer in oder nahe der Wälder. Auch beim Lagerfeuer oder Grillen mit Freunden sollte ein Sicherheitsabstand von circa 100 Metern zum nächsten Wald unbedingt eingehalten werden.

Raucher sollten in den kommenden Tagen besonders vorsichtig sein: Zigaretten stellen ein großes Risiko für die Brandentstehung dar. Die Kippe sollte also nicht achtlos auf den Boden geworfen werden.


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