Waakirchen vertagt Asyl-Plan

Eigentlich wollte Waakirchen gestern seinen Plan für die Unterbringung von Asylbewerbern vorstellen. Doch aufgrund von fehlender Stellungnahmen konnte der Punkt nicht behandelt werden. Bürgermeister Hartl widersprach jedoch Gerüchten, man habe sich von den Plänen für das Grundstück in Schaftlach abgewandt.

Fehlende Stellungnahme: Lösung für Asylunterbringung am Schaftlacher Buchkogl wurde vertagt.
Fehlende Stellungnahme: Lösung für Asylunterbringung am Schaftlacher Buchkogl wurde vertagt.

Mittels eines Kommunalunternehmens will die Gemeinde die zukünftigen Herausforderungen bei der Unterbringung von Asylbewerbern meistern. Wie berichtet, will die Gemeinde entweder Häuser bauen, in die nach den Asylbewerber auch Einheimische einziehen könnten. Oder aber man möchte leerstehende Gebäude renovieren.

“Wir fahren zweigleisig”

Um diese Planungen in geordnete Bahnen zu lenken, hat man sich für die Gründung eines Kommunalunternehmens entschieden. Ein Anwalt hat bereits die Grundlagen dafür erarbeitet und sich die Planung von der Kommunalaufsicht genehmigen lassen.

Anzeige

Doch ein wichtiges Detail fehlt noch: die Stellungnahme vom Finanzamt. „Es geht um die Auskunft, ob wir rechtliche oder finanzielle Probleme mit unseren Grundstücken bekommen“, erklärt Bürgermeister Sepp Hartl.

Daher hat man sich entschieden, die Gründung des Unternehmens erst in der kommenden Sitzung im Dezember zu beschließen. Hartl widersprach allerdings den Gerüchten, man habe von den Neubauten in Schaftlach gänzlich Abstand genommen. „Wir fahren bloß zweigleisig“, stellt er klar.

SOCIAL MEDIA SEITEN

Anzeige
Aktuelles Allgemein

Diskutieren Sie mit uns
Melden Sie sich an und teilen Sie
Ihre Meinung.
Wählen Sie dazu unten den Button
„Kommentare anzeigen“ aus

banner