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Es bleibt zu kühl für die Jahreszeit

Wann wird’s mal wieder richtig Frühling?

Von Maxi Hartberger

Vor einigen Tagen hätte man meinen können, Weihnachten steht vor der Tür. Dicke Schneeflocken rieselten ins Tegernseer Tal. So langsam, aber sicher schmelzen die restlichen Schneefelder endlich dahin. Kommt nun der Frühling zurück?

Etwas schief und verkrümmt – noch aber der Schneemann Mitte April im Tegernseer Tal. / Quelle: Martin Calsow

Eine winterliche Woche geht zu Ende. „Das zeigt sich an den aktuellen Schneehöhen, wie am Brauneck mit über eineinhalb Meter und am Spitzingsee in 1.100 Metern Höhe mit etwas über einem halben Meter Schnee. “Da ist in dieser Woche noch etwas dazugekommen“, so unser Schaftlacher Wetterfrosch Hans Wildermuth.

Er macht deutlich: „Es bleibt weiterhin zu kühl für die Jahreszeit, wenn auch nicht so kalt wie die letzten Tage.“ Die eingeflossene polare Kaltluft erwärme sich in den kommenden Tagen nur sehr langsam an Ort und Stelle. „Weil sie nicht durch wärmere Luft ersetzt wird, steigt die Temperatur nur moderat an und bleibt weit unterhalb sommerlicher Werte.“

Tagestemperatur unter zehn Grad

Der Samstag startet mit einer frostigen Nacht. Tagsüber ziehen aus Osten kompakte Wolkenfelder durch, die nur in den Bergen schwache Schauer bringen mit einer Schneefallgrenze von etwa 1.000 Metern, teils auch noch darunter. Sie verhindern eine Erwärmung der Luft und so bleibt die Tagestemperatur unter zehn Grad.

Am Sonntag nimmt die Schauerneigung allgemein zu und die Temperatur liegt eher noch unter den Werten des Vortages. Die Schauer können teilweise bis in die Täler als Schnee oder Graupel fallen. Der Wetterexperte fasst zusammen:

Also im Ganzen ein sehr unterkühltes Wochenende.

In der neuen Woche liege immer noch die Kaltluft wie ein großer Fladen über fast ganz Europa und sommerliche Heißluft findet man erst im östlichsten Mittelmeerraum. Wildermuth erklärt weiter: „So beginnt der Montag ähnlich wie der Sonntag mit leichtem Schauerwetter und etwas ansteigender Temperatur, sie bleibt aber unter der Zehn-Grad-Marke.“ Auf den Bergen fällt etwas Schnee, unten sei Schnee aber immerhin kein Thema mehr.

Kaum Sonnenschein erwartet

Am Dienstag kann die Temperatur seit langem wieder über zehn Grad ansteigen, wenn auch nur knapp – „nicht gerade berauschend“, gibt der Wetterfrosch zu. Dabei ist es leicht unbeständig. Ab Mittwoch ziehen dann Störungen aus Westen durch, die wenig Regen und mildere Luft bringen.

Es kann sein, dass der Mittwoch der wärmste Tag der Woche wird, es bleibt aber deutlich unter 20 Grad und die Sonne scheint kaum.

Danach werde die Wetterentwicklung unsicher. „Aus Norden macht sich erneut polare Kaltluft auf den Weg zu uns. Andererseits kommt aus Südwesten eine warme Strömung in Gang, die sommerlich temperierte Luft aus Iberien heran transportiert.“ Welche der beiden Luftmassen sich im Oberland durchsetzen wird, sei eine sehr knappe Sache und kann erst in ein paar Tagen zuverlässiger vorhergesagt werden.

„Theoretisch bleibt aus aktueller Sicht ab Freitag das ganze Spektrum von Sommer mit Wärmegewittern bis zu einer Fortsetzung des nasskalten Aprilwetters möglich“, so Wildermuth abschließend. Wer genaueres wissen will, sollte in den kommenden Tagen die Kommentarspalte unter dem Artikel beobachten. Dort wird unser Wetterfrosch einen Nachtrag veröffentlichen, sobald die Wetterentwicklung zuverlässiger vorhergesagt werden kann.


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