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Fest-Saison 2015 startet früher als gewohnt

Warngau will Waldfest

Von Maximilian Liegl

Bald beginnt die feucht-fröhlichste Jahreszeit im Landkreis – die Saison der Wald- und Seefeste. Neben den Traditionsevents in Tegernsee, Kreuth und Co. geht in diesem Jahr ein neues an den Start: Das erste Warngauer Waldfest. Und das noch vor der Konkurrenz.

Waldfest Bad Wiessee - wird es so auch bald in Warngau aussehen?
Waldfest Bad Wiessee – wird es so auch bald in Warngau aussehen?

Die Wald- und Seefeste sind eine Besonderheit des Landkreises Miesbach. Jährlich locken diese Tausende Besucher an. Rottach, Wiessee, Kreuth und weitere gibt es bereits seit vielen Jahren. In diesem Jahr kommt ein neues dazu: Das erste Waldfest des SV Warngau.

Am Samstag, den 6. Juni, lädt der Sportverein Warngau dazu ein, es sich auf der Premiere ihres Waldfestes ab 16 Uhr auf dem Gelände des Vereins gemütlich zu machen. Damit veranstaltet Warngau das erste Waldfest in diesem Jahr. Sowohl draußen als auch drinnen ist sowohl musikalisch als auch kulinarisch für jeden etwas dabei.

Ein gemütliches Fest

Ziel ist es, den Einheimischen in Warngau etwas zu bieten. „Aber natürlich freuen wir uns über jeden von außerhalb, der unser Fest besuchen möchte“, sagt SV-Jugendleiter Johann Gillhuber. Er rechnet mit rund 500 Besuchern zum Auftakt.

Neben einer Tanzbühne gibt es eine Kellerbar im Vereinsheim, einen Weißbierstand und eine Weinlaube. Für musikalische Unterhaltung sorgen die „Cadillacs“, ausgewählte Plattlergruppen und DJs für die „anderen Musikrichtungen“. Die Jüngsten dürfen sich auf eine Hüpfburg und eine Kindereisenbahn freuen.

Zur Verpflegung gibt es Hendl, Grillfleisch und Brotzeiten. Maß’n wird es in Warngau nicht geben – aber dafür Tegernseer-Halbe. Und das Besondere am Warngauer Waldfest: „Das ist natürlich die Lage. Unser Platz und die Aussicht sind wirklich sehr schön“, so Gillhuber. Dabei betont der Jugendleiter das kinderfreundliche Areal. Die Kleinen können sich austoben, ohne dass sich die Eltern sorgen machen müssen – in der Nähe gibt es keine größeren Straßen.

Bisher wollte niemand das Risiko eingehen

Doch warum gerade in diesem Jahr? „Bisher wollte niemand bei uns im Verein das Risiko eingehen und ein solches Fest planen“, sagt Gillhuber. Doch im Rahmen einer internen Umstrukturierung möchten die Mitglieder den Versuch nun wagen. „Natürlich hat das auch finanzielle Gründe. Als Verein mit nur wenig Budget sucht man immer eine Möglichkeit, die Vereinskasse aufzubessern.“

Ob das Fest am Ende wirklich stattfinden wird, kommt jedoch ganz auf das Wetter an. Am Mittwoch vor dem Fest wolle Gillhuber noch einmal den Wetterbericht prüfen. Dann nämlich werden die frischen Hendl bestellt. Sollte das Wetter schlecht werden, gibt es keinen Ausweichtermin und das erste Waldfest des SV Warngau muss noch ein Jahr warten.


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