Ausbau der Autobahnauffahrt Holzkirchen

Warum’s immer noch nicht vierspurig geht

Pendler, die täglich vom Tal Richtung München mit dem Auto unterwegs sind, wundern sich bereits seit einigen Wochen, warum die Autobahnauffahrt Holzkirchen nicht vollständig freigegeben wird. Eigentlich sind die Bauarbeiten ja bereits seit Oktober abgeschlossen. Was ist da los?

Die Hauptarbeiten des vierspurigen Ausbaus der B318 sind abgeschlossen. / Quelle: Archiv

Seit Mitte September 2018 wird auf der B318 auf der Höhe von Holzkirchen gewerkelt. In mehreren Bauphasen wurde die Autobahnauffahrt vierspurig ausgebaut. Seit dem 25. Oktober sind die Bauarbeiten nun größtenteils abgeschlossen. Bereits vor zwei Wochen hieß es seitens des Straßenbauamts: „Termingerecht und ohne Kostenüberschreitungen kann die bauausführende Firma HABAU aus Perg in Niederösterreich das Spiel nach Ablauf der regulären Spielzeit pünktlich abpfeifen.“

Nach rund einem Jahr könnte der Verkehr nun also vierspurig fließen. Selbst der Katastrophenwinter 2019 mit extremsten Schneelagen bis Anfang März brachte den Terminplan nicht ins Wanken. Berufspendler und Ausflügler wundern sich deshalb: Wenn alle vier Spuren fertig sind, warum geht’s denn dann noch nicht vierspurig?

Noch ein bisschen Geduld…

„Sie haben Recht, dass die Hauptbaumaßnahme seit dem 25.10. fertiggestellt ist“, bestätigt Florian Deininger vom Staatlichen Bauamt Rosenheim. „Bis Ende des Jahres ist allerdings aufgrund von Arbeiten an der Straßenausstattung, Errichtung von Lärmschutzwänden usw. noch mit Wegnahmen von Fahrspuren zu rechnen ist, so auch aktuell.“

Dass aber bereits sämtliche Spuren nutzbar seien, trage bereits zu einer wesentlichen Verbesserung des Verkehrsflusses im Vergleich zur Zeit mit „Ampel Föching“ bei. Im Dezember plant das Staatliche Bauamt, weitere Informationen zum Ende der Baumaßnehme zu veröffentlichen. Solange braucht es also noch etwas Geduld, bis der Verkehr komplett vierspurig fließen kann.


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