Rottacher Schule vor Neuausrichtung

Rund um die Rottacher Grund- und Mittelschule ist viel passiert in den letzten Monaten. In direkter Nähe wird eine neue Turnhalle mit Tiefgarage errichtet.

Doch das Schulgebäude selbst wurde dabei vernachlässigt. Nun soll über seine Zukunft beraten werden.

Vor allem der Flachbau der Rottacher Schule (rechts) ist in einem maroden Zustand. Das soll sich nun ändern.
Vor allem der Flachbau der Rottacher Schule (rechts) ist in einem maroden Zustand. Das soll sich nun ändern.

Der Bungalow der Rottacher Grundschule ist ein alter Bau. Seit Jahren ist hier wenig passiert. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und das macht sich auch im Inneren bemerkbar. Schlechter Geruch, marode Toiletten, die Heizung läuft nicht immer zuverlässig. Und das sind nur einige der Mängel. „Natürlich ist der Bungalow in einem sehr maroden Zustand. Hier herrscht Handlungsbedarf“, weiß auch die Rektorin der Schule, Katrin Brück. Doch passiert ist bislang wenig.

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Nachhaltige Sanierung? Fehlanzeige

So wurde in den vergangenen zwölf Jahren mehr geflickt als nachhaltig saniert und erneuert. Das lag vor allem daran, dass lange nicht klar war, wie es mit der Rottacher Schule weitergeht. Wären die Schüler der Mittelschule nach Gmund an den Standort der neuen Realschule umgezogen, wären auch neue Räumlichkeiten frei geworden. Gleichzeitig wäre aber wohl der Fortbestand der Schule nachhaltig gefährdet gewesen. Bekanntlich kam es aber anders. Die Mittelschüler sind in Rottach geblieben. Und die Rektorin beruhigt:

Der Bestand von Grund- und Mittelschule ist mit derzeit 500 Schülern auch in den kommenden Jahren gesichert.

Zudem kehren nun auch die 6. Klassen wieder von Bad Wiessee nach Rottach-Egern zurück. Im Gegenzug wird die Mittagsbetreuung nach Bad Wiessee ausgelagert. Nachdem die Schülerzahlen in Rottach-Egern also stabil sind, will man nun handeln und die alten Gebäude auf Vordermann bringen. „Wir sind uns der Mängel bewusst und werden Abhilfe schaffen“, verspricht Rottachs Bürgermeister Christian Köck.

Neues Gesamtkonzept soll Abhilfe schaffen

Was genau passieren wird, ist allerdings noch unklar. Von Sanierungsarbeiten bis zu einem Neubau von Teilbereichen der Schule ist alles denkbar. Das genaue Vorgehen wollen die Verantwortlichen am 8. Juli besprechen. Dann trifft sich der Schulverband Tegernseer Tal. Mit am Tisch sitzen werden Vertreter aller fünf Talgemeinden. „Es geht nun darum, sich gemeinsam mit dem Schulverband Tegernseer Tal Gedanken über ein Gesamtkonzept für die Rottacher Schule zu machen“, erklärt Rektorin Brück weiter.

Wie dieses aussehen könnte, darüber möchte Brück sich lieber noch nicht auslassen. Mit dem Rottacher Bürgermeister will sie sich aber noch vor dem Treffen des Schulverbands zusammensetzen. „Ich habe mit Herrn Köck noch nicht gesprochen. Das wird aber zeitnah geschehen“, so Brück abschließend.

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