Die Aktion Advent und Weihnachten in der Tüte soll die Vorweihnachtszeit zu einem besonderen Erlebnis machen. Dazu haben sich Maria Thanbichler und Magdalena Mehringer vom Pfarrverband Tegernsee-Egern-Kreuth für jeden Adventsonntag, den Heiligen Abend und den Dreikönigstag etwas Besonderes überlegt.
Kreatives für die Adventszeit
Die beiden sammelten Ideen wie beispielsweise Geschichten, Ausmalbilder, Liedvorschläge, Bastelanleitungen oder Gebete entlang der biblischen Weihnachtsgeschichte. Diese Ideen werden dann in einer Tüte über die Religionslehrer der Schulen und Kindergärten an Familien geschickt. Mit dieser Tüte können die Familien die gemeinsame Zeit mit den Kindern auch zuhause zu etwas ganz besonderem machen.
Vor jedem Adventswochenende wird der jeweilige Impuls für alle auf der Tegernseer Stimme veröffentlicht.
An diesem dritten Adventsonntag steht die Reise von Maria und Josef nach Bethlehem im Mittelpunkt.
Getreu dem Befehl des Kaisers Augustus machen sich auch die beiden auf den Weg in die Stadt des Königs David, von dem die Vorfahren Josefs abstammten. Als sie dort ankommen sind alle Türen verschlossen. Sie finden keinen Platz in einer Herberge.
Das kann uns zum Nachdenken bewegen:
Wer ist bei uns willkommen? Wo rücken wir gerne zusammen?
Und wo bin ich bzw. sind wir willkommen?
Wen kenne ich, der vielleicht gerade jetzt eine offene Tür bräuchte: jemanden, der zuhört, der tröstet, der Zeit mit ihm verbringt?
Weil er viel allein ist, weil er alt oder krank ist.
Der Advent könnte eine Zeit sein, in dem ich jemanden besuche oder einlade, natürlich coronakonform. Manchmal ist ein Telefonat auch schon eine offene Tür.
Wer mag, kann auch in der Kirche eine Papierfigur für diese Person ablegen, für diese Menschen beten oder auch eine Kerze erwerben und anzünden
Den Artikel zum 2. Advent in der Tüte findet ihr hier.
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