Simon Stickl zur bisherigen Skicross-Saison

“Wenn`s nicht läuft, läuft`s nicht”

Von Martin

Ergänzung vom 7. Februar / 12:17 Uhr
Die X-Games im amerikanischen Aspen Ende Januar waren für Simon Stickl das bisherige Highlight einer verkorksten Saison.

Der Wiesseer hadert derzeit ein wenig mit seinen Ergebnissen im aktuellen Skicross-Winter. “Insgesamt war ich bisher nicht wirklich mit mir selbst zufrieden,” so Stickl gestern am Telefon.

Direkt im Anschluss an die X-Games gings für den Skicrosser weiter nach Kanada. Doch beim FIS Rennen in Blue Mountain sprang auch nur ein 29. Platz heraus. Stickl lakonisch: “Wenn`s nicht läuft – läuft`s nicht“.

ZDF-Bericht über die Skicross-Rennen in Blue Mountain. Zum Video einfach auf das Bild klicken.

Letzte Saison noch 6. des Weltcups hatte sich Stickl vor dem Winter verletzt. Den Trainingsrückstand konnte er im Laufe der letzten drei Monate auch nicht mehr einholen. Doch das soll nun anders werden. Bis zum nächsten Rennen Ende Februar sei viel Zeit, vor allem für ausgiebiges Training.

Bei den Skicross-Wettbewerben im deutschen Bischofswiesen am 25. und 26. Februar möchte der 24-Jährige wieder angreifen. Und am liebsten auch die bisher ernüchternde Saison vergessen machen. “Das Treppchen ist das Ziel. Und ich denke auch, dass wir das schaffen können.”

Ursrprünglicher Artikel vom 16. Dezember:
Die lange und harte Vorbereitung für den Weltcup-Winter der Skicrosser ist vorbei. Am kommenden Wochenende steht in Innichen in Südtirol der Weltcup-Auftakt an. Mit dabei ist auch Simon Stickl vom SC Bad Wiessee – trotz einer Zerrung des Kreuzbandes, die er sich Mitte November im Training zuzog.

Physiotherapeut Alois Grabmair aus Bad Wiessee, der bei den Rehamaßnahmen von Veronika Ablaßmeier aus Rottach-Egern unterstützt wurde, hat es in kürzester Zeit geschafft, Stickl rechtzeitig wieder fit zu bekommen.

Simon Stickl freut sich auf den Saison-Start

Bundestrainer Alex Böhme nennt die Verletzung Stickls einen Wermutstropfen zu der ansonsten tollen Saisonvorbereitung.

Stickl selbst sagte auf den Internetseiten des Deutschen Ski Verbandes (DSV) zu seiner Knieverletzung: “Das war mehr als überflüssig. Ich habe in den letzten Wochen intensiv mein Rehaprogramm absolviert und bin zuversichtlich in Innichen starten zu können.”

Erfolgsaussichten halten sich in Grenzen

Zumindest in den zwölfköpfigen Kader für Innichen wurde Stickl berufen, wie gestern vom DSV zu erfahren war. “Meinem Knie geht es wieder besser und am vergangenen Wochenende stand ich zum ersten Mal wieder auf Ski. Dabei war ich schmerzfrei und somit steht dem Weltcup-Auftakt nichts mehr im Wege.“

Angesprochen auf seine Erwatungshaltung für das Rennen meint Stickl:
„Natürlich fahre ich aufgrund dieser Vorgeschichte mit geringen Erwartungen nach Innichen. Die fehlenden Trainingstage lassen sich nicht wegdiskutieren. Auf der anderen Seite bin ich froh, dabei sein zu können, freue mich auf das Rennwochenende und bin hoch motiviert, gut in den Winter zu starten.“

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