Erst die Tölzer, dann die Kaltenbrunner Straße

Finsterwald von Baustellen eingekesselt

Von Melanie Süss

Ursprünglich sollte die Tölzer Straße seit diesem Montag vollständig gesperrt sein. Doch die Baustelle verschiebt sich um eine Woche und überschneidet sich mit der Sanierung der Kaltenbrunner Straße. Damit wird der Ortsteil Finsterwald für mehrere Wochen von Baustellen eingekesselt.

Die Baumaßnahmen an der Tölzer und an der Dürnbacher Straße beginnen erst kommende Woche.

In Gmund wird wieder fleißig gebaut. Aktuell in der Ortsmitte gegenüber des Gasthofs Maximilian auf Höhe der Querungshilfe eine barrierefreie Bushaltestelle sowie Längsparkplätze errichtet und der Gehweg wiederhergestellt. Nun folgt in Finsterwald eine weitere Baustelle.

An der Tölzer Straße an der Einmündung zur Dürnbacher Straße wird eine Bedarfsampel installiert. Die neue Ampel soll nicht nur das Einbiegen erleichtern, sondern auch Fußgängern einen sicheren Wechsel zwischen den Gehwegen an Dürnbacher und Tölzer Straße ermöglichen.

Währenddessen wird die Bushaltestelle an der Tölzer Straße barrierefrei umgebaut. Die Einbuchtung kommt weg, sodass der Bus künftig auf der Straße halten wird. Auch das soll der Sicherheit der Fahrgäste dienen. Die gesamte Baumaßnahme lässt sich die Gemeinde Gmund rund 225000 Euro kosten.

Baustellen überschneiden sich vier Wochen lang

Ursprünglich sollte die Baustelle am 01. August beginnen. Wie Josef Harraßer vom technischen Bauamt auf Nachfrage erklärt, habe sich der Beginn um eine Woche verschoben. Das bedeutet: Die Tölzer sowie die Dürnbacher Straße sind erst ab dem 08.08. vollständig gesperrt. Anlieger, RVO-Busse, Müllabfuhr, Feuerwehr und Rettungsdienst können die Straße unter geringen Einschränkungen weiter nutzen.

Die Umleitung erfolgt über die B 472 und die Kreuzstraße. Insgesamt soll die Baumaßnahme sechs Wochen dauern. Immerhin: An den Wochenenden wird auf der Tölzer Straße eine Baustellenampel aufgestellt, damit die Strecke halbseitig befahrbar ist.

Die Kaltenbrunner Straße wird ab dem 22.08. komplett gesperrt.

Am 22. August rückt dann das Staatliche Bauamt Rosenheim an und saniert die Kaltenbrunner Straße. Die Bauzeit ist aktuell bis zirka Oktober 2022 angesetzt. In diesem Zeitraum soll die Kaltenbrunner Straße komplett gesperrt werden. Eine Umleitung erfolgt über die B 472 und die B 318. Die beiden Baustellen überschneiden sich rund vier Wochen lang, sollten sich die Baumaßnahmen nicht verzögern.

Ursprünglicher Artikel vom 28. Juli 2022 mit der Überschrift: „Wieder eine Vollsperrung in Gmund“

Im Kreuzungsbereich der Tölzer- und der Dürnbacher Straße beginnen Montag die Bauarbeiten. Es wird eine barrierefreie Bushaltestelle gebaut – außerdem eine Bedarfsampelanlage (die nur Grün wird, wenn man den Knopf drückt) installiert.

Während der Zeit der Bauarbeiten, für die sechs Wochen veranschlagt wurden, wird die Tölzer Straße (SS2365) an den Wochentagen komplett gesperrt. Die ausgeschilderte Umleitung lenkt den Autoverkehr über die Kreuzstraße in Richtung Waakirchen. Das bedeutet für Pendler und Gäste, die vom See Richtung Tölz oder andersherum fahren wollen, einen großen Umweg.

6 Wochen Vollsperrung an der Tölzer- und Dürnbacher Straße.

Für die Anwohner, die RVO Busse und die Müllabfuhr ebenso wie für die Einsatzfahrzeuge der Rettungsdienste, kann die Staatsstraße mit nur geringen Einschränkungen weiterhin genutzt werden. Am Wochenende wird die Sperrung der Tölzer Straße (SS2365) zwar aufgehoben, doch wird sich durch die Ampelanlage an der Baustelle vermutlich der Verkehr stark stauen.

Doch auch für Verkehrsteilnehmer, die aus dem Westen des Landkreises an den Tegernsee fahren wollen, bedeutet die Gmunder Baustelle eine große Einschränkung. Die Dürnbacher Straße, der beliebte Schleichweg der Einheimischen, wird ebenfalls während der gesamten Bauzeit vollständig gesperrt sein. Nur Anlieger haben freie Fahrt bis zur Baustelle.

 

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