Wiesseer Bürgerversammlung – zur Erinnerung die Themen vom letzten Mal

Von Peter Posztos

Am Donnerstag findet die diesjährige Wiesseer Bürgerversammlung statt. Los geht es um 20 Uhr im Gasthof zur Post.

Die Tagesordnung in Kurzform sieht so aus: Zuerst berichtet der Bürgermeister über das abgelaufene Jahr, was spannend werden dürfte bei der Fülle an Themen, die Bad Wiessee derzeit beschäftigt. Danach werden Anträge und Fragen der Bürger beantwortet.

Spannend ist es auch, sich mal durchzulesen, welche Themen auf der letzten Bürgerversammlung vor fast genau einem Jahr angesprochen und diskutiert worden. Und noch interessanter sind teilweise die Aussagen, die damals fielen. Vor allem mit etwas Abstand betrachtet.

Zur Erinnerung hier der Auszug mit den Zitaten aus unserem Artikel vom 19. November 2010:

(…) Etwa 70 Minuten spricht Höß über die folgenden Themen:

Sport- und Spielarena: „Ein echte Erfolgsgeschichte.“ (Hier ein Link zum aktuellen Artikel)

Jodschwefelbad: „Der Umbau hat mehr als 150.000 Euro gekostet. Wir sind aber guter Dinge. Vor allem bei der Suche nach einem neuen Investor tut sich was.“

Wandelhalle: „Tolle Vermarktung durch Julian Siebach. Der Effekt: Wir als Gemeinde haben mehr Geld in der Kasse.“

Walpurgiszauber: „Für einige Zuschauer nicht ganz optimal. Aber wir waren in der Bunten.“

Umzug der TI gescheitert: „Die Betreiber des Bürgerbegehrens wollten Alternativplätze einreichen. Das ist bisher nicht geschehen.“

Spielbank Bad Wiessee: „Seit 2008 gibt es einen dramatischen Einbruch. Der Kämmerer hat Insgesamt drei Mio. Euro weniger in der Kasse.“ (Hier ein Link zum aktuellen Artikel)

Steuererhöhungen: „Bis jetzt haben wir Steuererhöhungen vermieden. Ob das auf Dauer gelingt, kann ich aber nicht versprechen.“

Aquadom: „Das Bistro ist ein Highlight im Ort.“

Seepromenade: „Es ist noch nicht viel passiert. Aber wir haben neue Toiletten. Und die werden auch ganz gut….“ (Die Aussage des Bürgermeisters geht im Lachen der Zuhörer unter)

Realschule: „Im nächsten Jahr werden die Container aufgestockt. Aber 2013 soll es soweit sein, dass der Umzug der Realschule nach Gmund erfolgen kann.“ (Hier ein Link zum aktuellen Artikel)

Kindergarten / Kinderkrippe: „Bei der Krippe war ich konservativer als die deutschen Bischöfe. Aber ich hab meine Meinung komplett geändert.“

Mittagsbetreuung: „Sehr gut angelaufen.“

Mittelschule: „Das Konzept für das Tegernseer Tal hatte sich noch vor der Konzeptphase erübrigt.“

Einweihung Sportplatz: „Das Spielfeld wird allseits gelobt.“

Sonnenbichl: „Die Defizite konnte die Gemeinde auf Dauer nicht stemmen.“ (Hier ein Link zum aktuellen Artikel)

Eisplatz: „Der Helmut König wird das machen. Damit ist der Eisplatz gesichert.“

Übernachtungszahlen: „Erheblicher Rückgang, aber nachvollziehbar. Uns fehlt Lederer, Schlemmerklinik und einige andere Häuser.“

Jägerwinkel: „Super Pressearbeit.“

Goldenes Buch der Gemeinde: „Eingetragen hatte sich die Rodelnationalmannschaft, der Simon Stickl und der König von Ladakh.“

Flächennutzungsplan: „Ab Dezember wird der Plan der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.“

Geschäftsklima: „Wir müssen viele Geschäftsschließungen im Ort hinnehmen.“

Nach seinem ausführlichen Rundumschlag zu allen kritischen, positiven oder einfach nur informativen Themen hat Höß für die Zuhörer noch ein Schlusswort vorbereitet:

Wir haben in Wiessee ein unglaublich großes Potential und allerbeste Zukunftschancen. Die können wir jedoch nur Nutzen wenn wir das Ganze gemeinsam anpacken.

Volle Hütte bei der Wiesseer Bürgerversammlung 2010.

Oberste Abbildung: Der Postsaal im Gasthof zur Post – Ort für die nächste Bürgerversammlung / Quelle: hotel-zur-post-bad-wiessee.de


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