Wiesseer CSU will bezahlbares Wohnen

von Christopher Horn

Begeistert zeigte sich die CSU Bad Wiessee vom Einheimischenprogramm der Gmunder, als sie Mitte April mit dem Vorschlag für ein eigenes Wiesseer Programm in die Offensive ging. Und deren Vorsitzender Florian Sareiter forderte, dass man in der Gemeinde mehr „soziales und demografisches Verständnis aufbringen sollte.“

Nun wird der Antrag im Gemeinderat diskutiert. Und die CSU-Räte fordern eine Bedarfsermittlung für ein mögliches Familien-Bauland.

Das Landbaderfeld, ein Einheimischen-Projekt für bezahlbares Wohnen. Auf 27.000 Quadratmeter sind 25 Wohn- und fünf Gewerbeeinheiten geplant.

Trotz der anstehenden Planungen rund um die „Therme Bad Wiessee“ und dem damit zusammenhängenden „erforderlichen Ausverkauf des Wiesseer Tafelsilbers in Form von diversen gemeindeeigenen Grundstücken“, müsse man besonders auch an junge Familien denken, so Sareiter Mitte April.

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Einer der Gründe sei dabei die eigene Umfrage aus dem Sommer des vergangenen Jahres. Da hätten nur rund 45 Prozent der Teilnehmer die Möglichkeiten zum Bauen und Wohnen vor Ort als befriedigend eingestuft. Sareiter sieht in der Herausforderung allerdings auch eine talweite Aufgabe:

Oberstes Ziel muss es sein, auch in Zukunft den Ort und das gesamte Tegernseer Tal für alle Generationen liebens-, aber vor allem eben auch lebenswert zu erhalten.

Am kommenden Dienstag wird der Gemeinderat, neben dem Antrag der CSU-Gemeinderäte, auch die Zusammenführung der touristischen Strukturen im Landkreis diskutieren. Hier der Vollständigkeit halber die Einladung der Gemeinde:

Nächste Gemeinderatssitzung in Bad Wiessee
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