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Warum Kontrollen im Tal unerlässlich sind

Wiesseer Polizei: Viele alkoholisierte Radler bei Unfällen

Von Peter Posztos

Insgesamt sieben Verkehrsunfälle mit betrunkenen Radfahrern in drei Monaten. Und das alleine im Tegernseer Tal. Die Wiesseer Polizei hat alle Hände voll zu tun mit Radlern, die sich nicht an die geltenden Grenzen halten.

So kamen in sechs Fällen die Fahrradfahrer “alleinbeteiligt” zum Sturz. Bei einem Unfall führte die alkoholisierte Fahrt zum Zusammenstoß mit einem Auto. Schwere Verletzungen sind oftmals die Folge.

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Auch Trunkenheitsfahrten mit dem Fahrrad können zum Verlust des Führerscheins führen

Die Polizei Bad Wiessee will laut einer aktuellen Meldung deshalb reagieren und auch im Tal Radfahrer verstärkt auf ihre Verkehrstüchtigkeit hin überprüfen.

Denn, obwohl das oft vergessen wird, auch im Straßenverkehr gilt für Radler ebenfalls ein Alkoholgrenzwert. Dieser ist zwar mit 1,6 Promille höher als bei Autofahrern. Doch wenn alkoholbedingte Ausfallerscheinungen wie Schlangenlinienfahren, Stürze oder grobe Verkehrsverstöße hinzukommen, kann auch ein wesentlich niedrigerer Alkoholpegel dazu führen, dass sich der Radfahrer wegen eines Vergehens nach dem Strafgesetzbuch verantworten muss.

Heißt konkret: baut man mit dem Fahrrad einen Unfall, so reichen gegebenenfalls schon 0,3 Promille aus, um sich strafbar zu machen. Geldbußen sind dann sicher. In schwereren Fällen kann sogar der Führerschein entzogen werden, obwohl man doch “nur” mit dem Radl unterwegs war.


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