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Wiesseer Retter brauchen Rettung

Während der Wiederaufbau des niedergebrannten Gebäudes zügig erfolgt, könnten noch mehr Menschen im Tal ihre Spendierhosen öffnen. Die Lebensretter hängen selbst noch am Tropf von größeren Spenden. Zumindest 1.000 Euro kamen am Samstag wieder zusammen. Jetzt soll sogar Hilfe von ganz oben kommen.

“Bei der Übergabe des Spendenschecks von 1.000 Euro: Bastian Schulte
(DLRG), Alexander Schwarz (Wasserwacht), Bernd Dörder (BRK), Georg Köstler
(DLRG Tegernsee), Frank Winkler (DLRG), Anett Winkler-Pfefferkorn (DLRG) und
Andreas Lange (DLRG)”

Im Herbst soll die Halle des BRK-Rettungszentrums in Bad Wiessee wieder stehen. Bei der Brandkatastrophe im Februar erlitten zwei ehrenamtliche Mitarbeiter der Wiesseer Wasserwacht lebensgefährliche Brandverletzungen. Der finanzielle Gesamtschaden der Explosion wird mit drei Millionen Euro beziffert. Diesen trägt die Versicherung.

Doch es bleibt eine Lücke. „Denn der größte Schaden ist das Inventar, die Fahrzeuge. Da wird nur deren Restwert erstattet“, erklärt Bernd Dörder, BRK-Einsatzleiter von Bad Wiessee. „Da bleiben 300.000 Euro an uns hängen. Hier ist die größte Deckungslücke“. Damit diese etwas geringer wird, sammelten die Mitglieder der DLRG Tegernsee für die „Kameradinnen und Kameraden der Wasserwacht des Bayrisches Rotes Kreuzes“, sagte Bastian Schulte von der DLRG, als er einen Spendenscheck von 1.000 Euro an Dörder für den Wiederaufbau des Rettungszentrums übergab.

Schließlich sei man zusammen im Dienst, so Schulte, „daher haben wir einen Spendenaufruf im Verein gemacht. Das Ziel sei, „dass wir wieder ein starkes BRK am See bekommen. Der Standort Bad Wiessee ist sowohl für die Wasser- wie auch die Landrettung extrem wichtig, damit die Sicherheit im Landkreis und am Tegernsee gesichert ist“. Deswegen müsse man dies fördern.

Helfen will auch Ilse Aigner

Laut Dörder kamen bisher 46.806 Euro an Spenden zusammen. „Darin sind auch die 1.000 Euro enthalten, die diese Woche vom Katholischen Frauenbund kamen“. Die größte Spende „einer Privatperson waren bisher 10.000 Euro“, berichtet BRK-Retter Dörder. Für die restlichen gut 250.000 Euro gebe es noch diverse Gespräche, darunter mit den Tal-Bürgermeistern, „ob auch die Gemeinden uns beistehen“.

Unterstützung habe auch Wirtschaftsministerin Ilse Aigner angeboten. Mit ihrem Staatssekretär Gerhard Eck soll es daher im September einen Termin geben. Weiter werde das BRK Stiftungen ansprechen und Benefizveranstaltungen planen. Ihm sei auch klar, so Dörder, dass sie diese Summe nicht innerhalb eines Jahres zusammenbringen würden. Doch er tröstet sich damit: „Rom ist auch nicht in einem Jahr erbaut worden“.

Weitere Spenden für das BRK Spenden sind unter folgender Bankverbindung möglich: IBAN: DE78711525700000024190; BIC: BYLADEM1MIB; Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee.


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