Frostige Aussichten für die Adventszeit

Winter im Tal – und kein Ende

Von Peter Posztos

Wie erwartet hat am Wochenende mit dem Zustrom polarer Meereskaltluft eine Kälteperiode im Tegernseer Tal eingesetzt, die noch länger andauern wird. Hier eine Einschätzung vom Schaftlacher Wetterexperten Hans Wildermuth.

So sieht es aktuell im Tegernseer Tal aus. Blick vom Sonnenbichl in Bad Wiessee / Foto-Webcam.eu

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich der Winter auch im Tegernseer Tal mit aller Wucht zurückgemeldet. Temperaturen unter Null Grad, bis zu 10 cm Schnee und winterliche Landschaften sind die Folge. Und in der nächsten Woche könnte es – nach einem kleinen Warmlufteinbruch – genauso weiter gehen. Wetterfrosch Hans Wildermuth aus Schaftlach erklärt:

Der Grund dafür ist ein umfangreicher Tiefdruckkomplex über Skandinavien, der sich in den Folgetagen teilweise nach Mittel- und Osteuropa verlagert und immer wieder durch neue Kaltluftzufuhr regeneriert wird.

Dabei würden in den nächsten 7 bis 10 Tagen mehrere Kaltluftvorstöße erwartet. Der nächste steht ab Mittwoch ins Haus, wobei vorher, am Dienstag, nochmals etwas weniger kalte Luft einbezogen wird. Daher kann es, so Wildermuth, auch vorübergehend Tauwetter geben.

Ab Donnerstag ist dann aber auch tagsüber mit Dauerfrost zu rechnen. Dabei wird es immer mal schneien, wobei dieser Niederschlag im Stau der Berge verstärkt wird, in Richtung Holzkirchen sei schon deutlich weniger Schnee zu erwarten.

Besonders in den Bergen wird die Schneehöhe kontinuierlich anwachsen. Modelle rechnen selbst für den Bereich Waakirchen-Schaftlach eine sich aufbauende mittlere Schneedecke von 40 cm bis 10. Dezember, das ist schon spektakulär.

Ein Ende der kalten Witterung, so der Schaftlacher, sei aus derzeitiger Sicht nicht abzusehen. Und damit dürften auch die bald anstehenden Eröffnungen der Skigebiete im Tegernseer Tal problemlos über die Bühne gehen.

Nachdem es in den vergangenen Jahren meist erst kurz vor Silvester zum Skifahren gereicht hat, dürfte heuer – ob auf der Sutten, am Hirschberg oder in Ostin – deutlich weniger Maschinenschnee nötig sein. Nicht nur die Betreiber dürfte das freuen.


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