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Nach Brand in Kreuther Vereinshütte beginnen die Aufräumarbeiten

„Wir hatten Glück im Unglück“

Von Mirja Tsioumanis

Das Feuer ist gelöscht, die Aufräumarbeiten haben begonnen. Nach dem Brand am Sonntagabend in der Vereinshütte der Kreuther Eisstockschützen will der Vorstand den Sportbetrieb so schnell es geht wieder aufnehmen. Wann das sein wird und ob die Brandschutzversicherung den Schaden übernimmt, ist noch unklar.

Geräte der Flutlichtanlage haben sich in der Kreuther Vereinshütte entzündet. Es entstand Sachschaden in Höhe von 10 000 Euro.
Geräte der Flutlichtanlage haben sich in der Vereinshütte entzündet. Es entstand Sachschaden in Höhe von 10 000 Euro.

Für die Kreuther Eisstockschützen war es ein dramatischer Start ins neue Jahr. Ihre Vereinshütte stand am Sonntagabend in Flammen. Zurückzuführen ist der Brand auf einen technischen Defekt. „Geräte der Flutlichtanlage im Keller haben sich entzündet“, erklärt Vereinsvorsitzender Max Breunig vom FC Real Kreuth.

Nur dank des schnellen Eingreifens durch ein Großaufgebot an Rettungskräften konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Doch trotz dieser Hiobsbotschaft gibt sich Breunig verhalten optimistisch. Er sagt: „Wir hatten noch Glück im Unglück. Wären die Eiswarte nicht genau in dem Moment vor Ort gewesen und hätten sie nicht die Rauchentwicklung bemerkt, würde es hier ganz anders aussehen.“

Spielbetrieb liegt flach

So aber habe man „nur“ einen ausgebrannten Keller und einen Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro zu beklagen. Ärgerlich genug, zumal der Spielbetrieb nun vollständig zum Erliegen gekommen ist. „Wie lange das Training fürs Eisstockschießen ausfällt, kann ich aktuell noch nicht sagen. Wir wollen erst das Urteil des Gutachters abwarten“, so der Vereinsvorsitzende weiter. Er verspricht aber, dass man alles tun werde, um die Hütte und den Eisplatz schnellstmöglich wieder nutzen zu können.

Sollte alles planmäßig laufen, wird die Brandschutzversicherung für den verursachten Schaden aufkommen. Feste Bestandteile wie zum Beispiel Inventar und Geräte sind darüber versichert. Durch den Brand ist auch die Stromversorgung unterbrochen worden. Neue Informationen zu den Aufräum- und Reparaturarbeiten sowie zu der Frage, wann das Training wieder aufgenommen werden kann, sollen die nächsten Tage zeigen.


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