Wir kämpfen für die richtige Sache

von Peter Posztos

Seit seiner Gründung im Sommer 2012 hat sich der Unternehmerverband Landkreis Miesbach (UVM) stetig weiterentwickelt. Mittlerweile haben sich 75 Mitglieder angeschlossen – 15 in den vergangenen drei Monaten.

Entsprechend positiv fiel das Fazit des UVM-Vorsitzenden Klaus-Dieter Graf von Moltke bei der Mitgliederversammlung in Tegernsee aus: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Bei der Mitgliederversammlung des Unternehmerverbandes in Tegernsee
Bei der Mitgliederversammlung des Unternehmerverbandes in Tegernsee

Dabei hatte es das erste Jahr des Verbandes durchaus in sich, erinnert sich der Vize-Vorsitzende Andreas Haßler: Geschäftsführerwechsel bei der Standortmarketing-Gesellschaft (SMG), Strukturen aufbauen, Mitglieder gewinnen, Konzepte entwickeln und auf den Weg bringen – all das sei nicht ganz einfach gewesen, doch es habe sich letztlich gelohnt. „Wir kämpfen für die richtige Sache“, stellt Haßler fest. „Nun herrscht Aufbruchstimmung.“

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Den Standort Miesbach stärken

Der Verband hatte sich im vergangenen Sommer gegründet und schnell über 40 Unternehmen der Region überzeugt. Unternehmen, die sich für eine kontinuierliche Entwicklung des Standortes Miesbach einsetzen wollen, wie Klaus-Dieter Graf von Moltke, Besitzer der Egerner Höfe und Vorsitzender des UVM, im Oktober 2012 erklärte:

Bei uns sind alle Branchen vertreten. Wir wollen ein Netzwerk schaffen, in dem sich die Unternehmen austauschen können und wodurch beispielsweise ein gemeinsames Ausbildungskonzept entsteht. Die Unternehmen, die bei uns organisiert sind, denken nicht nur daran, was der Landkreis für sie tun kann, sondern auch, wie sie den Standort Miesbach voranbringen können.

Dem UVM liege es besonders am Herzen, so Moltke weiter, die Unternehmen zu gewinnen, die eine Vielzahl der Mitarbeiter aus der Region beschäftigen. Denn diese wissen bestens Bescheid über die Verhältnisse vor Ort und können vor allem bei der Suche nach Fachkräften wertvolle Beiträge leisten.

Mitarbeiter an die Region binden

Bei der Mitgliederversammlung stellte SMG-Geschäftsführer Alexander Schmid weitere Projekte vor. Unter anderem soll eine sogenannte UVM-Akademie entstehen. Dabei organisiert der Verband über seine Kontakte Seminare und Trainingsangebote für die Mitglieder.

Zusätzlich soll ein Trainee-Programm kleineren Firmen, die selbst keine Ressourcen für derartige Programme haben, durch Kooperation mit anderen Unternehmen neue Möglichkeiten in der Ausbildung erschließen. Auf diese Weise sollen hoch qualifizierte Arbeitskräfte gewonnen und an die Region gebunden werden.

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