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Nach Beschwerden von Nachbarn am Holzkirchner Schulsportplatz

Geräuschlose Zäune gegen Kinderlärm

Von Robin Schenkewitz

An der neu gebauten Schulsportanlage an der Baumgartenstraße treffen sich immer wieder Kinder und Jugendliche zum Spielen. Doch der Lärm und herumfliegende Bälle sind den Nachbarn ein Dorn im Auge. Jetzt will die Gemeinde Holzkirchen Maßnahmen ergreifen.

Kinderlärm und flirgende Bälle sind den Nachbarn der Sportanlage ein Dorn im Auge
Kinderlärm und fliegende Bälle sind den Nachbarn der Sportanlage an der Baumgartenstraße ein Dorn im Auge

Für rund 600.000 Euro wurde die Schulsportanlage an der Baumgartenstraße im Zuge des Neubaus einer Tiefgarage mit einem nagelneuen Kunstrasen sowie einem Hartplatz ausgestattet. Seit der Fertigstellung wird das Gelände auch außerhalb der Schulzeiten von Kindern und Jugendlichen benutzt. Von der Gemeinde ist das auch ausdrücklich gewünscht. Unter der Woche ist der Sportplatz daher bis 20 Uhr für den Breitensport geöffnet. Schließlich sollen die Kinder einen Anlaufpunkt haben.

Doch nicht alle freuen sich über diesen Umstand. Bereits im Juli hatten sich Anwohner über den Lärm beschwert, den die angebrachten Ballfangzäune nach einem Treffer erzeugen. Außerdem seien sie genervt, wenn tagsüber die Bälle auf dem Terrassentisch landen. Vor vier Wochen musste sogar die Polizei anrücken: Ein Rentner behielt einen Ball ein und kassierte dafür eine Anzeige. So beschloss der Gemeinderat sich um den Lärm zu kümmern.

Kreativ überlistet

Eine der ersten Reaktionen war das Fußballtor abzuhängen. Doch das hatte ganz offensichtlich nicht den gewünschten Effekt, wie Holzkirchens Geschäftsleiter Werner Haunschild erklärt: „Die Jugendlichen sind recht kreativ. Manchmal tragen sie ein anders Tor über den Zaun oder stellen das Alte wieder auf.“

Daher seien erneut Beschwerden an die Gemeinde heran getragen worden. Allerdings habe sich das in den letzten Wochen wieder gelegt. „Wohl auch aufgrund der schlechten Wetterlage und der Urlaubszeit“, mutmaßt der Geschäftsleiter. Dennoch habe sich die Gemeinde mit ihren Planern zusammengesetzt und die Möglichkeiten besprochen. „Wahrscheinlich wird es auf eine Zaunerhöhung hinauslaufen“, schätzt Haunschild.

Aber auch die Anbringung von geräuschlosen Zäunen wird erwogen. Derzeit wird noch an einem Konzept gearbeitet. Nächste Woche sollen dann die ersten Vorschläge kommen, verrät Haunschild. Allerdings wolle man vor der Realisierung abwarten, ob sich die Situation nicht von alleine entspannt. „Nach den Ferien werden wir schauen wie es gelaufen ist“, so Haunschild abschließend.


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