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Faschingsbilanz der Verkehrspolizei

Breit in Bad Wiessee

Von Nicole Kleim

In der „narrischen Zeit“ erwischte die Polizei in Bad Wiessee einen Autofahrer, der besonders viel Promille intus hatte.

Auch wer heuer beim Tegernseer Faschingszug als Polizist getarnt war, hätte Pech gehabt, wenn er sich anschließend mit zuviel Alkohol im Blut ans Steuer gesetzt hätte. / Archivbild

In den vergangenen vier Wochen wurden im gesamten Landkreis insgesamt 10.827 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Ein Jahr zuvor waren es noch 12.747, also knapp 2000 Verkehrsteilnehmer mehr. Wie Stefan Sonntag, Pressesprecher der Polizeidirektion Oberbayern Süd, mitteilt, lag das Augenmerk bei den Kontrollen auf einem möglichen Alkohol- und Drogenkonsum. Die Polizeiinspektion Bad Wiessee zog 386 Fahrzeuge rund um den Tegernsee aus dem Verkehr.

Bei 166 durchgeführten Tests machten die Beamten fünf Autofahrer dingfest, die alkoholisiert hinterm Steuer saßen. Der höchste Wert wurde bei einem Autofahrer mit 1,16 Promille ausgemacht. Weil dieser Wert über dem gesetzlichen Limit von 1,1 Promille lag, wurde ihm der Führerschein entzogen. Er bekam außerdem eine Strafanzeige.

Die meisten fuhren vernünftig

Der Wert bei den anderen Autofahrern lag darunter. Zwei Fahrer standen unter Drogeneinfluss. In zwei Fällen konnte die Polizei sogar den Führerschein retten, indem sie den Fahrern den Autoschlüssel abnahm und somit eine Trunkenheitsfahrt verhinderte. Quasi „ein Service“ der Polizei, wie der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage betont.

Die meisten seien jedoch vernünftig gewesen und hätten sich nicht „benebelt“ hinters Lenkrad gesetzt, so das Fazit der Polizei. Für einige Unbelehrbare endete die Faschingsfeier mit Abgabe des Führerscheins, mit Geldstrafen und langen Fahrverboten.

Bilanz im gesamten Landkreis

Atemalkoholtests führte die Polizei im gesamten Landkreis bei 3.807 Fahrzeugführern durch. Bei 132 von ihnen ergab sich eine Alkoholisierung über dem gesetzlichen Limit. Sie hatten mehr als 1,1 Promille und bekamen sowohl eine Strafanzeige als auch den Führerschein entzogen.

Den unrühmlichen Spitzenwert erzielte dabei ein Autofahrer mit 2,60 Promille. Alko-Lenker mit geringerem Promillegehalt kamen mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot davon. In 37 Fällen wurde festgestellt, dass Personen unter Drogeneinfluss am Steuer saßen. Das waren immerhin fast die Hälfte weniger als noch das Jahr zuvor. Da griff die Polizei noch 60 unter Drogen stehende Autofahrer auf.

19 Führerscheininhaber hatten Glück und wurden noch vor dem beabsichtigten Fahrantritt kontrolliert. Sie mussten lediglich ihren Autoschlüssel abgeben und kamen nochmals mit einer schriftlichen Verwarnung davon. Bei 17 Verkehrsunfällen wurde festgestellt, dass der verantwortliche Lenker alkoholisiert war.


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