Abiturienten von Morgen feiern zu hart

von Redaktion

Das gab wohl Ärger: Die Theater-Gruppe des Gymnasiums Tegernsee hinterließ nach ihrer Aufführung im Ludwig-Thoma-Saal eine große Unordnung. Haben es sich die Schüler mit der Stadtverwaltung endgültig verscherzt?

Einige Tegernseer Gymnasiasten feierten nach ihrer Theater-Aufführung im Ludwig-Thoma-Saal - doch räumten sie hinterher nicht auf.
Einige Tegernseer Gymnasiasten feierten nach ihrer Theater-Aufführung im Ludwig-Thoma-Saal – doch räumten sie hinterher nicht auf.

Der Ludwig-Thoma-Saal in der Tegernseer Rosenstraße bietet für viele Menschen eine Bühne: Ob für Kabarettisten, Musiker oder gar die Schüler des Gymnasiums Tegernsee. Erst vergangenen Samstag feierte die Theatergruppe der Schule unter der Leitung von Barbara Winkler einen großen Erfolg mit ihrer Aufführung von “Die Drei Musketiere”.

Und da alles so gut geklappt hat, belohnten sich die Schüler gleich darauf mit Bier, Zigaretten und einer großen Party. Doch wie der Merkur berichtet, verhinderten die Schüler am nächsten Morgen wohl ihr ausgedehnter Kater, den Saal rechtzeitig aufzuräumen. Der Hausmeister habe vor Ort einen riesigen Saustall vorgefunden. Die Schüler trafen scheinbar erst am Nachmittag zum Aufräumen ein.

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Kater schützt vor Strafe nicht

Doch da war es schon zu spät: Aufgrund der großen Unordnung musste das Kurkonzert am Sonntag abgesagt werden. Die Tegernseer Stadtverwaltung sei demnach nicht besonders begeistert gewesen. Es ging sogar das Gerücht um, dass dies wohl die letzte Schüler-Aufführung im Ludwig-Thoma-Saal gewesen ist – Theater und Bunter Abend adé.

Doch so schlimm scheint es dann doch nicht zu sein: Zwar wies die Stadt Tegernsee daraufhin, dass so etwas nicht wieder vorkommen sollte, doch die Schüler dürfen auch weiterhin die Bühne nutzen. Die Sache würde schulintern geregelt werden. Doch heute Nachmittag meldete sich beim Merkur eine Mutter und bestreitet, dass sich die Schüler betrunken haben.

Die Gmunderin Nicole Hilgenberg Drexl ist Mutter zweier Schüler und ärgere sich darüber, dass von den jungen Theaterspielern ein derart falscher Eindruck entstanden ist – die schauspielerische Leistung trete damit in den Hintergrund. Zwar bestreitet sie nicht, dass die “Kinder” den Saal nicht aufgeräumt haben, doch getrunken oder gar geraucht haben sie nicht. Sie hätten lediglich zusammengesessen und Pizza gegessen.

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