Gmunder Gemeinde weiß noch von nichts

Dönerimbiss wird zu Dönerladen

Der Dönerimbiss in Dürnbach ist endgültig Geschichte. Trotzdem müssen die Gmunder nicht lange auf den Schnellimbiss verzichten. Cem Cinar hat neue Pläne. Der TS hat er verraten, wie die genau aussehen.

Cem Cinar bei der Arbeit für seinen neuen Dönerstand / Quelle: Katrin Hofstetter

Am Montag noch rätselte das Tegernseer Tal, was aus dem Dönerwagen von Cem Cinar geworden ist. Von heute auf morgen war der Imbisswagen an der Hauptstraße in Dürnbach verschwunden. So richtig wusste niemand, was aus ihm geworden ist und ob er wiederkommt. Gestern nun war Cinar schon fleißig am Werkeln. Rund zwei Wochen wird er wohl noch für die Arbeiten brauchen, verrät er auf Nachfrage. Dann soll der neue Laden stehen.

Ja, richtig gelesen. Aus dem bisherigen Imbiss soll nun ein richtiger kleiner Laden werden, den man auch begehen kann. Aber warum das Geschäftsmodell ändern, wo es doch bisher auch ganz gut lief? Cinar verrät:

Nach 35 Jahren war der Wagen eigentlich schon lange zu alt und auch aus Gründen der Hygiene und Sauberkeit wollte ich dann etwas Neues aufstellen.

Die gebrauchten Container, die künftig für den Verkauf dienen sollen, sind noch nicht fertig. Zum Beispiel muss erstmal ein neuer Boden verlegt werden. Entstehen soll ein quadratischer Raum mit zwei bis drei Tischen und Theke darin. Plätze zum Parken wird es dann wohl weniger geben.

Trotzdem sollen hinter den Containern Flächen frei sein. Außerdem soll auch die Außenwand mit Farbe verschönert und auf Vordermann gebracht werden. Durch ein Fenster können die Kunden von draußen ins Innere gucken, um die Schlange oder die Belegung der Sitzplätze sehen zu können.

Die hinten stehenden Container werden noch ungefähr an den alten Standort des Dönerwagens verrückt / Katrin Hofstetter

Auch wird es eine Heizung und eine Klimaanlage für den Sommer geben. Cinar gibt zu: “Im Sommer war es wirklich unerträglich heiß in dem Wagen und im Winter kamen kaum Gäste, weil sie an den wenigen Stehtischen draußen ja erfroren wären.” Auf die Frage, ob es ein neues, erweitertes Angebot gebe, antwortete Cinar noch zögernd. Er wisse es noch nicht sicher, aber er überlege, im neuen Laden auch Currywurst auf die Karte zu setzen.

Auch die Gemeinde wird noch ein Wörtchen mitreden

Als nächster Schritt steht bei Cinar natürlich noch der Gang zur Gemeinde an, weil dort sein Gewerbe umgemeldet werden muss. Schließlich will er sich vergrößern und künftig auch Sitzplätze anbieten. Florian Ruml, Geschäftsführer der Gemeinde Gmund, erklärt auf Nachfrage: “Unserer Kenntnis nach soll an dieser Stelle wieder ein Dönerverkauf angeboten werden – Form, Gestaltung und Größe sind uns jedoch (noch) nicht bekannt.”

Die Gemeinde wolle zunächst vom Betreiber selbst erfahren, was er plane. Dann könne auch geregelt werden, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen aussehen, welche Erlaubnis erforderlich ist und ob alle gestalterischen Wünsche umsetzbar sind. Die Kunden würden sich jedenfalls freuen, wenn es schnell geht. Vor Ort kann man viele Bürger beobachten, die neugierig und erwartungsvoll fragen, wann es denn endlich wieder Döner gebe.

Cem Cinar beim Verlegen der Leitungen für den neuen Dönerladen / Quelle: Katrin Hofstetter
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