In der Burgstallerstraße in Gmund

Comollis geplantes Bürogebäude soll Arztpraxis werden

Nachdem Schmuckdesignerin Tamara Comolli ihre Pläne für einen Büro-Anbau in der Burgstallerstraße in Gmund aufgegeben hat, gibt es nun einen neuen Interessenten.

Es gibt einen neuen Interessenten für das Haus in der Burgstallerstraße / Archivbild

1998 hatte die Gemeinde Gmund das Haus in der Burgstallerstraße als Bürogebäude genehmigt. Wie berichtet hatte Schmuck-Designerin Tamara Comollis zur Ostseite des Hauses hin einen Anbau geplant, indem sie eigentlich ihr Büro unterbringen wollte. Die Crux daran war, dass für den Anbau eine Erweiterung und Freilegung des Untergeschosses notwendig gewesen wäre.

Die damit verbundenen Abgrabungen missfielen dem Ortsplanungsausschuss ebenso wie die Idee, die Garage in eine Küche umzufunktionieren. Und auch der komplett verglaste Wintergarten stieß wegen seiner Größe bei den Ratsmitgliedern auf Kritik. Daraufhin gab Comolli ihre Pläne auf (wir berichteten). Das 360 Quadratmeter große Bürogebäude wurde daraufhin auf Immobilien-Scout24.de für rund 1,75 Millionen Euro zum Verkauf angeboten.

Eine Arztpraxis statt Büro

Dem jüngsten Ortsplanungsausschuss lag nun ein Antrag des Rottacher Orthopäden Ulrich Schneider auf Nutzungsänderung der bestehenden Büroräume vor. Schneider plant, das bestehende Gebäude künftig als Arztpraxis zu nutzen. Wie Bauamtsleiterin Christine Wild erklärte, verfügt das Bürogebäude bereits über acht Stellplätze.

Jetzt ändere sich der Stellplatzschlüssel dahingehend, dass für die zwei in Anspruch genommenen, großen Räume nur noch fünf erforderlich seien. Die Problematik läge darin, dass diese nur eine Breite von 2,30 Meter haben, so Wild. 2,50 Meter verlange aber die Gestaltungssatzung. Im östlichen Bereich sei eine Erweiterung auf 2,50 Meter kein Problem, merkte die Bauamtsleiterin an, im westlichen Bereich hingegen eventuell schon.

Wenn man es „gut organisiere“, so Bürgermeister Alfons Besel (FWG), dann könne man die Garagenplätze für die „eigenen Leute“, also Mitarbeiter nutzen, und den Rest für Besucher hernehmen. Einstimmig beschloss der Gmunder Ortsplanungsausschuss, die Nutzungsänderung für das Bürogebäude zu genehmigen, sofern die Stellplätze einer Breite von 2,50 Meter entsprechen.


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