Tipps für die Reiseapotheke

Die Pillen müssen mit!

Sommerzeit ist Reisezeit. Vor allem bei dem wechselhaften Wetter im Oberland zieht es viele Urlauber in südliche Gefilde. Neben Badetuch und Bikini sollte man je nach Reiseziel beim Packen aber auch auf eine ausreichend bestückte Reiseapotheke achten.

Die Ausstattung der Reiseapothke ist individuell/Quelle: K.Fitz
Die Ausstattung der Reiseapotheke ist individuell/Quelle: K.Fitz

„In den Koffer müssen auf jeden Fall Medikamente, die zuhause auch regelmäßig eingenommen werden“, rät Wolfram Keller, Inhaber der Arnica-Apotheke in Schaftlach. Ansonsten reichen für Reisen ins europäische Ausland Schmerztabletten sowie Mittel gegen Durchfall und Verstopfung. Wichtig ist, dass die Präparate möglichst dunkel und kühl im Auto verstaut werden.

Zu empfehlen ist auch ein wirksamer Mückenschutz. Ganz neu auf dem Markt ist ein Produkt, das die Strukturen des Insektengiftes durch Hitze zerstört. Dazu drückt man einfach ein stiftartiges Gerät direkt auf den Stich. Nach ein paar Sekunden wird es heiß auf der Haut und der Juckreiz verschwindet. Wem die Hitzekur zu unangenehm ist, der greift am besten zu kühlenden Salben und Gels.

Medikamente dürfen ins Handgepäck

Bei einer Flugreise ins Ausland dürfen, laut Wolfram Keller, grundsätzlich Medikamente im Handgepäck mitgeführt werden. Ausnahme: verschreibungspflichtige Medikamente. „Hierbei benötigt man eine Bestätigung vom behandelnden Arzt“, empfiehlt der Apotheker.

Damit Urlaubsfahrten mit Kleinkindern und Säuglingen möglichst entspannt verlaufen, helfen mitgeführte Fieberzäpfchen oder homöopathische Arnica-Kügelchen bei akuten Wehwehchen und beruhigen die Nerven – bei Eltern und Kindern.

Sonnenschutz ist A und O

Das A und O bei einer Reise in den Süden ist der Sonnenschutz. Hier gilt die Regel: Je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger die empfohlene Verweildauer in der Sonne. Beginnt die unbehandelte Haut bereits nach zehn Minuten Sonnenbad rot zu werden und zu brennen, verlängert eine Sonnencreme mit Faktor 25 beispielsweise die Verweildauer in der Sonne um 250 Minuten.

Zarte Kinderhaut sollte zusätzlich zu einem Sonnenhut immer mit einem hohen Lichtschutzfaktor geschützt werden. Wer unter einer Sonnenallergie leidet, dem ist mit hochdosiertem Calcium oder einem Antiallergikum geholfen.

Auf jeden Fall ist man vor dem Antritt einer Urlaubsreise mit einem Besuch in der Apotheke gut beraten, sagt Wolfram Keller, denn: „Welche Mittel oder Medikamente in die Reiseapotheke gehören, muss letztlich jeder für sich entscheiden. Außerdem kommt es auf das Reiseziel und die Art des Urlaubs an. Ein Mountainbiker führt sicherlich anderes Verbandszeug mit sich, als der reine Strandurlauber.“


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