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Nach Tod des Tegernseer Augenarztes

Ehefrau sitzt weiterhin in U-Haft

Von Simon Haslauer

Im Februar wurde eine Frau in Tegernsee festgenommen. Der Grund: Die Kriminalpolizei verdächtigt sie, am Tod ihres Mannes Schuld zu sein. Noch sitzt sie in U-Haft. Aber wie geht es in dem Fall weiter?

Ist beim mutmaßlichen Mord in Tegernsee Morphin im Spiel gewesen?

Am 08. August 2018 wurde ein 60-jähriger Augenarzt in seiner Wohnung in Tegernsee leblos in seinem Bett gefunden. Der Hausarzt konnte damals nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Die Todesursache war jedoch unklar. Deshalb wurden Beamte der Kriminalpolizei Rosenheim und später auch Ermittler der Kriminalpolizei Miesbach hinzugezogen. Am Tatort selbst soll sich eine Spritze befunden haben, die erste Fragen aufwarf.

In der Folge wurde eine rechtsmedizinische Untersuchung des Leichnams verordnet. Das Ergebnis und die Erkenntnisse weiterer aufwendiger und langwieriger Ermittlungen führten schließlich zum Verdacht einer vorsätzlichen Tötung. Die 47-jährige Ehefrau sitzt seit 6. Februar deshalb im Frauengefängnis Stadelheim in U-Haft.

Gegen sie scheint ein dringender Tatverdacht vorzuliegen. Die Kripo Miesbach schien davon auszugehen, dass der Ehemann von seiner Frau mit einer deutlich zu hohen Dosis Morphin behandelt wurde. Mit den Ermittlungen ist man aber noch lange nicht am Ende. So erklärt Carolin Hohensinn vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd:

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Miesbach gestalten sich sehr intensiv und umfangreich und laufen nach wie vor auf Hochtouren. Ein Abschluss ist derzeit noch nicht absehbar.

Mit einer Gerichtsverhandlung ist im Laufe des Jahres 2020 zu rechnen, erklärt Hohensinn weiter. Nähere Informationen gebe es aktuell nicht. Aus ermittlungstaktischen Gründen sei dies nicht möglich, hieß es.


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