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Meridian testet WLAN im Zug

Endlich Internet in der BOB?

Täglich sind hunderte Menschen aus dem Oberland im Zug unterwegs. Viele würden dabei gerne das Internet nutzen – doch bisher fehlte die WLAN-Verbindung. Nun hat es zumindest der Meridian geschafft: zwei Züge werden zu Testzwecken mit WLAN ausgestattet. Doch was ist mit der BOB?

Pilotobjekt im Meridian gestartet: Gibt es auch bald Internet in der BOB?

Internet in Zügen, Bussen und Flugzeugen ist nichts Ungewöhnliches mehr. Reisende sind es mittlerweile gewohnt, auch unterwegs auf WLAN zugreifen zu können. Daher wundert es nicht, dass eine Befragung von Studenten der Hochschule München in den Zügen des Meridians ergab, dass für Zweidrittel eine gute Internetverbindung unterwegs sehr wichtig ist. Was in anderen Zügen, wie beispielsweise dem ICE, aber seit Jahren etabliert ist, fehlte bisher bei Meridian und BOB.

Denn immer mehr Fahrgäste verlassen sich darauf, auch im Zug online zu sein – um zu arbeiten, Zeitung zu lesen oder Musik zu hören. Um diesem Wunsch auch endlich gerecht zu werden, hat die Bayerische Oberlandbahn GmbH nun zwei Züge aus der Meridianflotte mit WLAN ausgestattet. Dabei testen sie zwei unterschiedliche Dienstleister.

Finanzielle Unterstützung der BEG

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), die für den Regional- und S-Bahn Verkehr in Bayern zuständig ist, beteiligte sich finanziell an der Ausstattung. Infomaterial in den Zügen weist auf das Angebot hin, das von regulärem Surfen im Internet bis hin zu einer Auswahl an offline verfügbaren Medien reicht.

Nach Abschluss der zirka sechsmonatigen Testphase wird ausgewertet, welcher Anbieter besser auf die Gegebenheiten der Strecke reagieren und welches System die Erwartungen der Fahrgäste besser erfüllen konnte. Infolgedessen könnten dann weitere Züge der Meridianflotte mit dem entsprechenden System ausgestattet werden. Mit dem  Passwort „meridian“ können sich die Fahrgäste ab sofort kostenlos in das WLAN namens „BOB_FGWLAN“ einloggen.

Bei der BOB dauert’s noch …

„Ob unsere Kunden letztendlich auch mit der Umsetzung zufrieden sind, interessiert uns natürlich sehr. Daher bitten wir darum, dass der im Online-Portal hinterlegte Fragebogen ausgefüllt wird, dann können wir aufgrund der Bewertungen gegebenenfalls noch Verbesserungen vornehmen“, so Dr. Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.

Wie Rosenbusch erklärt, gestalte sich das Ganze bei der BOB aber wesentlich schwieriger: „Die Ausleuchtung der Strecke durch die Telefonanbieter ist noch schlechter”. Sprich: ohne Handyempfang auch kein Internet. „Daher müssen wir hier noch warten, bis die Handyausleuchtung besser wird.” Erst dann könne auch in der BOB kostenfreies WLAN angeboten werden.


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