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Neuer Biergarten für Feichtner Hof

Von Nicole Kleim

Ein neuer Wirt für den Feichtner Hof ist gefunden. Jetzt ist der Umbau in vollem Gange. Vor allem am Biergarten soll sich einiges ändern.

Am Feichtner Hof in Gmund wird fleißig umgebaut

Am Feichtner Hof werden die Umbauarbeiten langsam sichtbar. Die bisher 18 Zimmer sollen in Eigenregie betrieben, und das gesamte Areal – samt Parkplatz und Biergarten – schöner gestaltet werden. Auch drei Ferienwohnungen und eine Tiefgarage sind vorgesehen. Die Wiedereröffnung ist für Ende März geplant.

Und auch in der Gastronomie tut sich was. Eigentümer Nicol Worbs hat einen Pachtvertrag mit Marco Privitera abgeschlossen. Der 26-Jährige in Tegernsee geborene Gastronom tritt damit die Nachfolge von Bio-Koch Thomas Thielemann (53) an.

Biergarten soll größer werden

Aktuell wird der Biergarten umgebaut. Der soll nämlich ein großzügigeres Erscheinungsbild bekommen. Die ehemalige Grillhütte ist deshalb schon „rausgeflogen“.

„Das Holz der Fassade und der verbleibenden Hütten wird komplett mit Trockeneis gestrahlt um die dunkle Lasur zu entfernen und das Holz wieder erscheinen zu lassen“, erklärt Worbs. Die Gaststätte erhält einen neuen Eingang in dem Vorbau, der ehemals der Eingang war.

Das Grillhäusl wird künftig nicht mehr im Biergarten stehen

Ursprünglicher Artikel vom 02. März 2018

Die Pächtersuche für die Gastronomie des Gmunder Traditionswirtshauses ist beendet. Feichtner Hof-Eigentümer Nicol Worbs hat kurz vor der Wiedereröffnung Ende März doch noch jemanden gefunden.

Marco Privitera übernimmt die Gastronomie im Feichtner Hof.

Seit Anfang des Jahres wird der Feichtner Hof umgebaut. Die bisher 18 Zimmer sollen in Eigenregie betrieben, und das gesamte Areal – samt Parkplatz und Biergarten – schöner gestaltet werden.  Auch drei Ferienwohnungen und eine Tiefgarage sind vorgesehen. Die Wiedereröffnung ist für Ende März geplant.

Bis zuletzt hatte Feichtner Hof-Eigentümer Nicol Worbs mit diversen Interessenten verhandelt, die die Gastronomie des Gmunder Traditionswirtshauses übernehmen könnten. Im Gespräch war auch Familie Scaringi von der Dürnbacher Pizzeria „La Delizia“ (wir berichteten). Diese hatten sich letztendlich aber dazu entschlossen, ihren Gästen weiterhin in Dürnbach treu zu bleiben.

Vom Blecksteinhaus zum Feichtner Hof

Jetzt hat Worbs einen Pachtvertrag mit Marco Privitera abgeschlossen. Der 26-Jährige in Tegernsee geborene Gastronom tritt damit die Nachfolge von Bio-Koch Thomas Thielemann (53) an, der den Feichtner Hof Anfang Januar nach zwei Jahren verlassen musste. Privitera leitete seit Dezember 2016 das Blecksteinhaus in der Valepp am Spitzingsee, wo er mit bayerischer Küche überzeugte. Seine Eltern arbeiteten 28 Jahre in der Schlierseer Gastronomie und hatten unter anderem das Tanzcafé Reiter und die Pizzeria Cavallino.

Privitera selbst ist gelernter Metallbauer, gründete 2013 seine eigene Event-Firma und stieg als Betreiber des Alten  Spinnradls am  Spitzingsee ins Wirtsleben ein. Auf den Job im Blecksteinhaus stieß er eher zufällig. Laut Worbs habe sich das Blecksteinhaus unter der Führung von Marco Privitera zu einem Geheimtipp entwickelt. Neben eigenen regionalen Metzgereiprodukten wie etwa verschiedenen Bratwurstsorten (Lamm, Hirsch, Bierbratwurst, hausgeräucherte Wildsalamis) biete Privitera an die 120 regionale Schnäpse, eine Vielzahl an Gin-Sorten und Kaffee aus eigener Röstung an.

Thomas Thielemann übernahm im Januar 2015 den Feichtner Hof.

Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Veronika Meuer, die ebenfalls in Tegernsee geboren wurde und in Holzkirchen aufwuchs, will er sich künftig um das Wohl der Gäste im Feichtner Hof kümmern und diesem zu neuem Glanz verhelfen. Mit fairen Preisen und einer regionalen Küche sollen vor allem Einheimische und Vereine angesprochen werden. Ab sofort werde man im Tegernseer Tal nach Küchen- und Servicepersonal suchen, teilt Worbs mit.

„Der Biergarten wird umgestaltet, sobald die Temperaturen es zulassen“, sagt er. Die bestehenden Holzhütten
sollen aufgefrischt und renoviert werden. Weitere Holzhütten sind zur Straße hin geplant.
Die Fassade des Hauptgebäudes werde komplett renoviert, so Worbs. Wobei die alten Lüftelmalereien erhalten werden sollen.

Und auch die Hotelzimmer werden sukzessive renoviert und „zeitgemäß alpenländisch“ ausgestattet. Das Preisniveau bleibt laut Worbs trotzdem erhalten. E-Bikes zum Mieten samt Ladestation sollen nicht nur Familien, sondern auch Winter- und Sommersportler und Geschäftsreisende anlocken.


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