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Nach Fristablauf der zweiten Ausschreibungsrunde

Gibt’s noch ein Quartier am Tegernsee?

21 der insgesamt 85 Eigentumswohungen im „Quartier Tegernsee“ in der Hochfeldstraße werden nach „Tegernseer Modell“ preisgünstiger verkauft. Für 14 Wohnungen hatte man bereits Käufer gefunden, sechs waren noch übrig. Am 15. November endete die zweite Ausschreibungsrunde. Erfolgreich?

Die Arbeiten am Quartier Tegernsee sind in vollem Gange. Der Verkauf von 21 der insgesamt 85 geplanten Eigentumswohnungen werden nach dem Tegernseer Modell verkauft. /Bild: N. Kleim

21 der geplanten Luxus-Wohnungen im sogenannten “Quartier Tegernsee” auf dem ehemaligen Krankenhaus-Areal gelangen nicht auf den freien Markt. Sie müssen nach dem Tegernseer Modell vergeben werden. Zur Zielgruppe gehören vorrangig junge Familien mit Kindern, denen die Stadt damit die Chance auf eine Immobilie in ihrem Heimatort ermöglichen will.

Die Eigentumswohnungen sind zwischen 50 und 129 Quadratmeter groß und kosten 3.590 Euro pro Quadratmeter. Die Vermarktung übernimmt die Stadt Tegernsee zusammen mit dem Bauträger, der Firma Planquadrat. Nach Ende der ersten Ausschreibung konnten „14 Wohnungen vermarktet werden“, wie Tegernsees Geschäftsleiter Hans Staudacher Ende Juli in der Stadtratssitzung bekannt gab.

Ein Schwung Bewerbungen liegt auf dem Tisch

Sechs Wohnungen waren somit noch übrig und zu vergeben. Eine zweite Ausschreibung erfolgte daraufhin im September dieses Jahres. Diese endete am 15. November. Auf Nachfrage bei Tegernsees Geschäftsleiter Hans Staudacher teilt dieser mit, dass „viele Bewerbungen“ eingegangen seien. Eine genaue Zahl konnte er aktuell nicht nennen, versichert aber, dass es auf jeden Fall „mehr als sechs“ seien.

Die eingegangenen Bewerbungen werde die Stadt nun nach ausgearbeitetem Kriterienkatalog „abarbeiten“, und die in die engere Auswahl kommenden Interessenten am 4. Dezember dem Stadtrat vorlegen. Ist diese Hürde für die potentiellen Käufer geschafft, wird deren Bewerbung an den Investor des Quartiers Tegernsee, die Firma Planquadrat, weitergeleitet. Dort geht’s ans Eingemachte: Die Finanzierung.

Wer’s finanzieren kann, ist dabei

Stellt Planquadrat nach diesen Finanzierungsgesprächen fest, dass auch das bei den einzelnen Bewerbern passt, steht einem Verkauf der restlichen Wohnungen nichts mehr im Wege. Alle vertraglichen und notariellen Angelegenheiten laufen dann direkt über den Bauträger. Sollte sich allerdings herausstellen, dass doch eine Wohnung übrigbleibt, so komme das sogenannte „Modell für Kapitalanlieger“ zum Tragen, sagt Staudacher. Eine dritte Ausschreibungsrunde gebe es nicht.

Dieses sei bereits in der zweiten Ausschreibungsrunde „mit inbegriffen“ gewesen. Das heißt, jemand kann sich die Wohnung kaufen, muss aber nicht selbst einziehen. Die Stadt würde in diesem Fall den Mieter bestimmen. Wie berichtet sollen die Wohnungen dann 12 Euro pro Quadratmeter kosten. Im Augenblick gehe die Stadt jedoch davon aus, so Staudacher, dass alle Wohnungen im Tegernseer Modell an den Mann oder die Frau gebracht werden.

Die Vermarktung der Wohnungen, die nicht zum Tegernseer Modell gehören, übernimmt Planquadrat zusammen mit der Immobilienagentur Than. Laut CEO-Assistentin Claudia Schnell liegt der Verkaufsstand inzwischen bei rund 55 Prozent. Damit sei man „sehr gut im Plan.“


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