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Neue Pizzeria in Bad Wiessee

Italienische Nächte im Yacht-Club

Wie berichtet, hatte Andreas Würtz nach knapp einem Jahr als Pächter des Restaurants im Yacht-Club wieder die Segel gestrichen. Nun hisst sie ab 30. April erneut Claudia Cialdini-Rizzo mit ihrem „La Vela“. Die neue Pächterin ist keine Unbekannte in der Gastro-Szene.

Claudia Cialdini-Rizzo betreibt demnächst ihren eigenen Italiener im
Yacht-Club von Bad Wiessee

Mit dem „La Vela“ (italienisch für Segel) in Bad Wiessee erfülle sich die geborene Tegernseerin ihren Traum vom eigenen Lokal. Denn schon ihre Eltern, der Vater Italiener und die Mutter Österreicherin, betrieben eine Pizzeria in Tegernsee am Steinmetzplatz. Sie sei „mittendrin“ aufgewachsen und daher „fiel der Apfel nicht weit vom Stamm“, als sie dann auch noch Salvatore Rizzo heiratete. Beide betreiben seit Jahren das Bistro „Rosso“ in Gmund an der Mangfallbrücke.

Dort habe Peter Kathan, der Vorsitzende des Wiesseer-Yacht-Clubs, gefragt, ob Rizzo nicht auch bei ihm einen Italiener eröffnen will. Da sich aber ihr Mann ganz dem Bistro verschrieben habe, sei bei ihr der Entschluss gereift, eine eigene Gastro-Karriere zu starten, erzählt Claudia Cialdini-Rizzo. „Mit Rückendeckung von meinem Mann“, betont sie. Der Vertrag mit dem Yachtclub sei zunächst auf ein Jahr abgeschlossen worden, um zu sehen, „wie’s läuft“.

Yacht-Club-Terrasse soll aufgemöbelt werden

Laufen könnte es in dieser Seelage ganz gut, denn der nächste Gastro-Betrieb ist ein paar hundert Meter entfernt. Events mit Musik an Sommerabenden à la Italienische Nacht könne sie sich dort gut vorstellen, so die künftige Wirtin. Wert lege sie auf bezahlbare Gerichte wie Pizze oder Paste. Ab 10 Uhr würde sie einen Cappuccino anbieten, mittags und abends gebe es warme Küche, dazwischen Carpaccio und Vitello Tonnato. Aber auch nach 22 Uhr könne man noch auf eine Pizza und „a Glaserl“ Wein vorbeikommen.

Das „La Vela“ bietet drinnen 60 und auf den Terrassen 80 Plätze in bequemen Sitzmöbeln statt Bierbänken. Dienstag ist dann wie im „Rosso“ Ruhetag, damit die Familie einen gemeinsamen Tag habe, sagt die 37-Jährige. Ihr Team habe sie bereits zusammen. Dass ihre beiden Lokale sich dann die Gäste streitig machen könnten, sehe sie nicht. „Das wird nicht passieren, da mein Mann in Gmund bleibt“. Das „Rosso“ gebe es nicht zweimal. „Wir halten zusammen und konkurrieren nicht“.


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