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Gemeinde Bad Wiessee muss Kosten tragen

Jodbad-Abriss wird viel teurer

Von Redaktion

Das Jodbad in Bad Wiessee ist abgerissen, die Bauarbeiten ruhen. Eine Million Euro sollte Bad Wiessee für den Abriss bezahlen. Doch jetzt der Schock: Es wird viel teurer.

Die Gemeinde muss für den Abriss des Jodbads nun deutlich mehr zahlen

Das Jodschwefelbad in Bad Wiessee wurde abgerissen. Eine Million Euro sollten die Arbeiten kosten. Wiesssee hat das Grundstück zwar an die Sports Medicine Excellence Group (SME) verkauft, die Kosten für den Abriss muss die Gemeinde aber trotzdem noch tragen.

Jetzt folgt die Hiobsbotschaft. Über 700.000 Euro mehr sollen die Arbeiten auf dem Gelände nun ausmachen, das berichtet der Merkur. Schuld sein soll vor allem die Entsorgung eines alten Heilwassertanks der Paraffin-Ablagerungen aufwies und den man vorher nicht begutachten konnte.

Laut der Zeitung sei das Thema gestern im nicht-öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung unter Ausschluss der Bürger besprochen worden. Nach diesen Informationen habe SME eine Rechnung an die Gemeinde geschickt, um nicht beim Abrissunternehmen in Vorleistung gehen zu müssen.

Gemeinderat entscheidet vorerst nicht zu zahlen

Noch muss die Gemeinde aber nicht zahlen. Das sei erst der Fall, wenn SME eine sogenannte Schlussrechnung des beauftragten Rückbauunternehmens vorlege. Der Gemeinderat entschied sich deshalb am Ende gegen die sofortige Begleichung der Summe, wenn auch sehr knapp. Für Bürgermeister Peter Höß ( Wiesseer Block) ein falsches Zeichen für den Investor und alle anderen, die künftig in Bad Wiessee ihr Geld investieren wollen, erklärte er gegenüber der Zeitung.

Auf dem Gelände der SME tut sich derweil weiterhin nichts. Seit Ende Mai hat das Unternehmen die Arbeiten komplett eingestellt. Verwaltungsratspräsident Florian Kamelger sprach damals von einer „temporären Unterbrechung des Bauprojekts“ bis Ende des Jahres. Als Grund nannte Kamelger „ändernde Voraussetzungen aus Sicht des Denkmalschutzes in der Wandelhalle während der Bauphase, verschiedene zunehmend einschränkende Entwicklungen darunter die Art und Weise der verlangten Umsetzung behördlicher Vorgaben wie auch kostenmaximierendes Verhalten einzelner Partner“.


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