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Kauf des Wiesseer Jodbad-Areals in trockenen Tüchern

SME-Millionen sind da

Heute Morgen begannen die Abbrucharbeiten auf dem Jodbad-Areal in Bad Wiessee. Ein Zeichen, dass die Kaufsumme in Höhe von sieben Millionen Euro von SME endlich bei der Gemeinde eingegangen ist? Bis eben zitterte selbst die Gemeinde.

Immer wieder wurde der Abriss verschoben – seit heute Morgen stehen die Abrissbagger bereit…

“Hiermit teile ich Ihnen mit, dass der vereinbarte Kaufpreis für den Kauf des Areals des alten Jod-Schwefelbades am heutigen Nachmittag vollständig eingegangen ist”, teilt Wiessees Geschäftsleiter Hilmar Danzinger kurz und knapp mit. Damit hat das lange Warten auf die SME-Millionen ein Ende. Stündlich hatte die Gemeinde heute auf den Zahlungseingang gewartet.

Auf dem Gelände sollen nun ein Aktivitätshotel und eine Klinik samt nobler Gastronomie in der Wandelhalle entstehen. Mit Eingang der SME-Millionen auf dem Gemeindekonto ist nun auch der Medical-Park aus dem Rennen, der erst kürzlich sein Interesse bekundet hatte.

Ursprünglicher Artikel heute Morgen mit der Überschrift: „Abriss des Jodbads beginnt “

Mehrere Bagger und Lkws stehen vor dem Jodbad in Bad Wiessee. Am heutigen Montagmorgen starten die seit langem geplanten und immer wieder verschobenen Abbrucharbeiten. Ein Zeichen, dass SME die Millionen überwiesen hat?

„Der Abriss des alten Jod-Schwefelbades war für diese Woche angesetzt“, sagt Wiessees Geschäftsleiter Hilmar Danzinger. Jetzt sind die Bagger vorgefahren. Seit heute Morgen 7 Uhr hat das Abbruchunternehmen Franz Rest aus Benediktbeuern damit begonnen, die ersten Entrümpelungen vorzunehmen.

Wie der Chef des Unternehmens, Franz Rest, mitteilt, werde man zunächst den Müll und die Gefahrenstoffe beseitigen. „Sobald der Strom weg ist, geht’s richtig los“. Und das dürfte spätestens am Mittwoch oder Donnerstag der Fall sein. Der Abriss werde sich über drei bis vier Monate erstrecken, schätzt Rest. Die Arbeiten erfolgen in der Woche in der Zeit von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 19 Uhr.

SME-Millionen auf dem Gemeindekonto?

Bedeutet der Beginn der Abrissarbeiten, dass die Schweizer Investorenfirma Sports Medicine Group (SME) die vereinbarte Kaufsumme in Höhe von sieben Millionen Euro für ihr geplantes Aktivitätshotel inzwischen überwiesen hat? „Das kann ich Ihnen noch nicht sagen“, teilte Hilmar Danzinger heute Morgen auf telefonische Nachfrage mit. Er werde diese Information an die Öffentlichkeit geben, sobald er mehr wisse.

Laut Merkur sei diese Summe „wohl schon“ angewiesen. Wie berichtet hatten die Investoren Florian Kamelger und Andreas Bänziger zwar ihre Kaufoption gezogen, aber die erste Zahlungsfrist am 12. Janaur verstreichen lassen. Die Frist wurde daraufhin bis zum 15. Februar verlängert. Bürgermeister Peter Höß gab als Grund für die Verzögerung Fragen zu Baugenehmigung und notarielle Belange an, die „während der Ferienzeit“ nicht hätten bearbeitet werden können.

Medical Park in Warteposition

Zwischenzeitlich hatte auch der Medical Park Interesse an dem 18.000 Quadratmeter großen Jodbad-Areal bekundet und ein Kaufangebot abgegeben (wir berichteten). Darin wurde der gleiche Preis genannt, der auch mit SME vereinbart worden war. Ein Kaufpreis, der auf einem alten Wertgutachten (380 Euro pro Quadratmeter) basiert und aufgrund der gestiegenen Quadratmeterpreise nicht mehr aktuell ist.

Dabei hatte der Medical Park bereits schon zu dem Zeitpunkt ein Kaufangebot abgegeben als die Gemeinde auf Investorensuche war. Christian Gores, Geschäftsführer der Medical Park Kliniken begründet den damaligen Rückzieher gegenüber dem Merkur damit, dass die Konditionen nicht gestimmt hätten. Ein K.o.-Kriterium sei neben dem hohen Preis (600 Euro pro Quadratmeter) die Erbpacht gewesen.

Während die Gemeinde einen Teil ihres Grundstücks nicht verkaufen wollte, wäre für den Medical Park nur eine langfristige Planung auf eigenem Grundstück in Frage gekommen. Gesetzt den Fall, SME würde jetzt doch abspringen, könne sich der Medical Park gut vorstellen, auf dem Jodbad-Areal eine Klinik zu bauen. Und auch bei den Abrissarbeiten des alten Jodbades würde man der Gemeinde finanziell unter die Arme greifen.


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