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„Grüner wird’s nicht“ mit Elmar Wepper und Monika Baumgartner

Filmkomödie spielt in Bad Wiessee

Der Kinofilm „Grüner wird’s nicht“ mit Elmar Wepper und Monika Baumgartner erzählt von unerfüllten Träumen und mutigen Entscheidungen. Drehort war tagelang auch Bad Wiessee. So lag es für Carmen Obermüller vom Kino Rottach-Weissach nahe, den Heimvorteil des bundesweiten Filmstarts morgen zu nutzen.

Die Wiesseer Gärtnerei Gaugenrieder bekam mit “Kempter” einen anderen Namen.

Anfang September vergangenen Jahres belagerte eine vielköpfige Filmcrew die Gärtnerei Gaugenrieder  Ecke Münchner- und Auerstraße. Cine-Mobile belagerten jede freie Lücke. Ständig wuselten Mitarbeiter zwischen Maske-, Bühnen-, Kamera-, Requisitenfahrzeugen und der Gärtnerei hin und her.

Aus ihr wurde für die Filmkomödie die Gärtnerei „Kempter“. Zwischen den Beeten des Familienbetriebs herrschte hektische Betriebsamkeit. Kamerapositionen und Scheinwerfer wurden für jede neue Szene justiert. Die Gärtnerei der Gaugenrieders war kaum wiederzuerkennen. Zumal auch Wiessee zur „bayerischen Kleinstadt“ hochgestuft wurde. Gedreht wurde auch bei Claudia Schlegels Wohndeko & Blumige Ideen in der Münchner Straße.

Schorsch lebte an seinen Träumen vorbei

Elmar Wepper spielt den grantiger Gärtner Schorsch, der kurz vor der Pleite steht. Er redet nicht gern und auch nicht viel. Hat er nie. Die Ehe mit seiner Frau (Monika Baumgartner) ist längst entzaubert und zu allem Überfluss möchte seine Tochter jetzt auch noch an die Kunstakademie. „Ein solcher Schmarrn!“ ist alles, was Schorsch dazu einfällt. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, einer alten Kiebitz, fühlt sich Schorsch wirklich frei. Doch dann missfällt dem Chef des lokalen Golfplatzes, den Schorsch angelegt hat, der Grünton des Rasens und Schorsch bleibt auf seiner Rechnung sitzen.

Das „Gärtnerehepaar Kempter“ mit Elmar Wepper und Monika Baumgartner. / Foto: Majestic Verleih

Als der Gerichtsvollzieher kurz darauf sein geliebtes Flugzeug pfänden will, setzt sich Schorsch in den Doppeldecker, packt den Steuerknüppel und fliegt einfach davon. Ohne zu wissen, wohin. Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt, voller skurriler und besonderer Begegnungen – und mit jedem Start und jeder Landung öffnet der Gärtner ganz langsam sein Herz wieder für das, was man eine Ahnung von Glück nennt. Er begreift, dass er an den großen Herzensentscheidungen und seinen Träumen vorbeigelebt hat und spürt, dass er sich dem Leben öffnen muss, bevor es zu spät ist.

Obermüller wollte den Film „unbedingt haben“

Vorlage ist der gleichnamige Roman „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“ des Kabarettisten Jockel Tschiersch. Regie führte der Oscar-prämierte Florian Gallenberger. Am Montagabend war Premiere des „Wohlfühlfilms“ in München. Gallenberger hofft, dass sich „man sich nach dem Film besser fühlt als davor“. In diesem Fall lernt der Zuschauer, so die Kritik der Süddeutschen Zeitung, dass es manchmal helfe, „einfach loszugehen, loszufliegen“, auch wenn man noch nicht wisse, wohin. Nach dem Motto: Ich flieg dann mal weg.

Auch Carmen Obermüller kennt den Film schon. „Eine sehr schöne Geschichte um den Gärtner Schorsch“, urteilt sie. „Ich wollte den Film unbedingt haben, da die Dreharbeiten hier stattfanden“. Daher sei es nicht schwierig gewesen, ihn für den bundesweiten Start am Donnerstag zu bekommen, sagt die Kinobetreiberin. Obermüller will das Epos drei Wochen anbieten, in dem Schorsch auf seiner letzten Etappe wieder in sein altes Leben in der „bayerischen Kleinstadt Bad Wiessee“ zurückkehrt.


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