Nach Gasexplosion beim Wiesseer Fischerei-Bistro

Kripo geht von Brandstiftung aus

Am 18. März ging ein Lagerhaus am Wiesseer Fischerei-Bistros in Flammen auf. Die Kripo ermittelte. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor.

Vom Lagerhaus blieb nicht viel übrig: Am 18. März brannte das Gebäude komplett ab / Foto: N. Kleim

Sonntagvormittag. Beim Fischerei-Bistro in Bad Wiessee beobachten Passanten am 18. März, wie aus dem nebenstehenden Lager Rauch aufsteigt, und das Gebäude anfängt zu brennen. Gasflaschen explodieren. Gegen 9:51 Uhr gehen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr ein.

Rund 30 Einsatzkräfte löschen den Brand relativ schnell und verhindern so ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude. Der geschätzte Schaden: 95.000 Euro. Die Brandursache konnte vor Ort nicht ermittelt werden. Der Fall wurde im Anschluss an die Kripo Miesbach übergeben.

Wie der Pressesprecher der Polizeidirektion Oberbayern Süd, Stefan Sonntag, nun auf Nachfrage mitteilt, sei die Brandursache nach ersten Erkenntnissen auf eine „unsachgemäße Handhabung mit heißer Asche“ zurückzuführen.

Höchstwahrscheinlich handelt es sich um fahrlässige Brandstifung.

Dieser Anfangsverdacht konnte allerdings noch nicht hundertprozentig verfiziert werden. Daher sei der Fall weiter in Bearbeitung. Ein Abschlussbericht sei in frühestens in drei bis vier Wochen zu erwarten.


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