Herzogliches Brauhaus Tegernsee verpachtet Lokal

Monte Lago hat neuen Betreiber

Zahlreiche Biergärten und Terrassen-Betriebe haben seit Montag wieder geöffnet. Im Monte Lago in Rottach-Egern ist es derzeit hingegen noch still. Das soll sich bald ändern – kommende Woche geht’s los und das mit einem neuen Pächter.

Das Monte Lago in Rottach-Egern hat einen neuen Betreiber.

Auf der Terrasse des Monte Lago in Rottach-Egern herrscht gähnende Leere. Während in zahlreichen Biergärten und in vielen Lokalen die Außengastronomie seit Montag wieder läuft, hat das Monte Lago derzeit noch geschlossen. Gerüchte machten die Runde: Grund sei, dass das Lokal verkauft worden sein soll.

Christian Wagner, Geschäftsführer des Herzoglichen Brauhaus Tegernsee, bestätigt nun: „Das Herzogliche Brauhaus ist Pächter des Monte Lago und hat es nun an Carmine Merone unterverpachtet.“ Merone selbst hat bereits zahlreiche gastronomische Erfahrung im Tegernseer Tal. Seine Lehre absolvierte er im Hotel Bachmair am See und war unter anderem als Serviceleiter im Gasthaus Hirschberg in Scharling tätig.

Monte Lago soll bald wieder öffnen

Im Juni 2007 eröffnete er gemeinsam mit seinem Vater Ciro Merone das italienische Restaurant La Dolce Vita in der Rottacher Seestraße. Nun übernimmt er zusätzlich das Monte Lago. Dass der Betrieb noch nicht geöffnet hat, hat allerdings nichts mit den neuen Pachtverhältnissen zu tun: „Wir haben leider technische Probleme mit der Schankanlage und ohne die können wir nicht öffnen“, erklärt Merone auf telefonische Nachfrage.

Das Team geht derzeit davon aus, dass das Lokal am kommenden Freitag, 29. Mai, wieder öffnen kann. Spätestens aber am Samstag, versichert Merone. Dann soll nicht nur die Terrasse, sondern auch der Innenbereich für Gäste wieder zugänglich sein. In Bayern gilt, dass ab dem 25. Mai die Innenbereiche von Gaststätten wieder bis 22.00 Uhr öffnen dürfen.

Insgesamt werde der Betrieb im Monte Lago aufgrund der strengen Hygienemaßnahmen aber zunächst drastisch reduziert. „Wir verlieren zirka 50 Prozent der Plätze, da der Mindestabstand von 1,5 Metern in einigen Teilen des Lokals nicht eingehalten werden kann.“ Merone rechne mit maximal 40 Plätzen. Am kulinarischen Angebot werde sich hingegen nichts ändern.

Gemüsehändler, die frisches Obst nach Hause liefern, Restaurants, die Tagesgerichte durch offene Fenster verkaufen: Unternehmen im Oberland werden erfinderisch im Überlebenskampf gegen die Corona-Krise. Nur müssen die Menschen im Tegernseer Tal und darüberhinaus auch von diesem Erfindungsreichtum erfahren.

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Martina von Dall`Armi E-Mail martina@tegernseerstimme.de Tel 08022 / 509 21 20

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