100.000 Euro Sachschaden

Nach Brand in Mehrfamilienhaus: Kripo ermittelt

Von Simon Haslauer

Vergangene Woche hat es in Wiessee gebrannt. Der Schaden ist enorm. Inzwischen hat die Miesbacher Kriminalpolizei Ermittlungen zu dem Brand aufgenommen. Gibt es bereits erste Ergebnisse zur Ursache?

Vergangenen Donnerstag rückte die Wiesseer Feuerwehr in der Koglkopfstraße ein. / Quelle: Feuerwehr Bad Wiessee

Vergangenen Donnerstag zog ein schweres Unwetter über den Landkreis. In Miesbach musste die Bundesstraße aufgrund des Starkregens sogar für rund eine Stunde gesperrt werden. In Bad Wiessee musste die Feuerwehr währenddessen zu einem Brand ausrücken.

Denn gegen 19.50 Uhr habe es in einem Mehrfamilienhaus in der Koglkopfstraße gebrannt. Die Wiesseer Feuerwehr berichtet auf ihren Social Media Kanälen:

Als wir noch dabei waren, die Sturmschäden zu beseitigen, kam schon der nächste Einsatz: Aus einem Keller ist Rauch ausgetreten.

Auch das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd bestätigt, dass es im Keller gebrannt haben soll. Es sei Rauch aus dem Waschraum ausgetreten. Das gesamte Gebäude wurde evakuiert. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr seien drei Atemschutzgeräteträger bei Nullsicht bis zu dem Feuer vorgedrungen. “Dort wurde dann gelöscht und alle heißen Gegenstände aus dem Kellerabteil getragen. Hierbei unterstützten die Rottacher Atemschützler”, informiert die Feuerwehr.

Weiter bedanken sich die Feuerwehrler bei den Kameraden aus Rottach, Kreuth und Gmund für die tatkräftige Unterstützung.

Brandursache noch nicht geklärt

Wie es zu dem Brand kam, kann die Polizei aktuell jedoch noch nicht sagen. Mittlerweile habe die Miesbacher Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Bis jetzt gebe es aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, betont ein Sprecher der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 100.000 Euro.


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