Am Donnerstag zeigt die DLRG ihr Können
Ohne Wasserrettung geht nichts am Tegernsee

von Melanie Süss

Der Tegernsee ist beliebt bei Schwimmern und Wassersportlern. Dabei geht nicht immer alles glatt, manchmal kommt es auch zu tragischen Unfällen. Immer vor Ort ist dann unsere DLRG. Was die Retter alles drauf haben, beweisen sie am kommenden Donnerstag.

Spektakuläre Einsätze zeigt die DLRG am Donnerstag.

Immer wieder kommt es am oder auf dem Tegernsee zu Einsätzen und Unfällen. Anfang Juli wurde ein 17-jähriger Kajakfahrer am Schorn gesucht. Er ist während eines Angelausflugs plötzlich verschwunden. Die Taucher konnten den Jungen nur noch tot bergen.

Am vergangenen Montag dann ein weiteres tragisches Unglück. Ein 68-Jähriger ertrank beim Schwimmen im See. Häufig geraten Schwimmer oder Segler auf dem See in Not. Immer sofort zur Stelle ist dann die DLRG. Zwei Ortsverbände in Tegernsee und Gmund kann der Tegernsee vorweisen. Mit 70 bis 80 aktiven und insgesamt 600 Mitgliedern sorgen die Retter schon sei 1963 für die Sicherheit im und am Wasser. Fünf Motorrettungsboote und vier Einsatzfahrzeuge sind das ganze Jahr bei Notfällen einsatzbereit. In diesem Jahr musste die Truppe bereits über 70 Mal ausrücken.

Um jetzt allen Interessierten zu zeigen, wie Einsätze am See ablaufen, wird heuer der Tag der DLRG-Wasserrettung am Tegernsee veranstaltet. Am kommenden Donnerstag den 15. September werden also zahlreiche Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen unterwegs sein.

Drei Einsätze auf dem Tegernsee geplant

Interessierte können ab 14 Uhr in Gmund am Tegernsee auf Gut Kaltenbrunn, eine große Fahrzeug- und Geräteschau der Wasserrettung besichtigen. Vorgesehen sind rund 15 Boote und Fahrzeuge. Außerdem zeigen dort DLRG Rettungshunde ihr Können.

Um 15:15 Uhr startet die MS Tegernsee der bayerischen Seenschifffahrt mit geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung, Hilfsorganisationen sowie Förderern der DLRG, um die verschiedenen, spektakulären Rettungsübungen auf dem See zu beobachten. Unter den Gästen werden Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann und Europaministerin Melanie Huml sein.

Die Rettungsübungen auf dem See finden zwischen 15:30 und 16:45 Uhr statt. Vorgesehen sind: Rettung von Menschen nach Zusammenstoß zweiter Boote, Rettung nach einem Unfall auf einem Floß mit Grillparty, Versorgung eines medizinischen Notfalls auf einem Segelboot sowie Rettungssport-Wettbewerbe. Dabei ist auch die Rettung aus der Luft vom Hubschrauber aus geplant.

Über 30.000 Menschen bildet die DLRG jährlich aus.

Auch beim harmlos aussehenden SUP kommt es immer wieder zu Rettungssituationen.

Tauchen ist bei den Einsätzen auch enorm wichtig.


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