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Trotz Druck vom Landratsamt: Kein Mehrfamilienhaus in der Auenstraße

Rottacher bleiben standhaft

Von Nicole Kleim

Jüngst hatte die Gemeinde Rottach-Egern ein „massives“ Bauvorhaben in der Auenstraße abgelehnt. Das Landratsamt kam ins Spiel. Dessen Aufforderung an die Gemeinde: die Entscheidung zu revidieren.

Diese Villa in der Auenstraße sollte einem Mehrfamilienhaus weichen. Der Ortsplanungsausschuss lehnte das Vorhaben jetzt erneut ab. / Foto: K. Wiendl

Die Auenstraße in Rottach-Egern, unweit des Ortszentrums, ist eine schmale Sackgasse mit nur drei Anwesen. Auf einem, in der Auenstraße 4, steht eine attraktive Villa auf 1.700 Quadratmetern in Alleinlage. Im Juli dieses Jahres lag dem Rottacher Ortsplanungsausschuss ein Antrag der Bau-Forum Tegernseer Tal GmbH vor (wir berichteten). Diese hatte vor, die Immobilie mit zwei Mehrfamilienhäusern und einer Tiefgarage zu verdichten.

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Zwar würden sich die beiden Häuser in Höhe und Breite den beiden Nachbarhäusern angleichen, so Rottachs Bauamtsleiterin Christine Obermüller damals, dennoch hapere es bei der Giebelausrichtung in Ost-West-Richtung. Bürgermeister Christian Köck (CSU) hatte sich in der Juli-Sitzung gegen das Vorhaben ausgesprochen. Hier gehe es seiner Meinung nach nur um „Gewinnmaximierung“.

Gremium bleibt standhaft

Die Giebelrichtungen könnten auch mit einem Mehrfamilien- und einem Einfamilienhaus eingehalten werden, so Köck damals. Auch die Erschließung des Grundstücks als Baustelle hielt er für „zweifelhaft“, da in der Auenstraße sehr „beengte Verhältnisse“ herrschen. Der Ortsplanungsausschuss folgte ihm und lehnte den Antrag auf Vorbescheid einstimmig ab.

Nicht so das Landratsamt. Wie Köck in der jüngsten Ortsplanungsausschuss-Sitzung mitteilte, habe die Behörde der Gemeinde eine vierwöchige Frist gesetzt, um die Entscheidung zu überdenken. Sollte die Gemeinde keinen neuen Beschluss fassen, werde die Ablehnung des Vorbescheids durch das Landratsamt „ersetzt“.

„Ich sehe nicht ein, die Entscheidung zu revidieren“, so Köck in der Sitzung. „Ich bin noch immer der Meinung, der Bau ist zu massiv und passt nicht.“ Außerdem habe man für die Ablehnung plausible Gründe gehabt. Erneut stimmte das Gremium gegen das Bauvorhaben.

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