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Rottach-Egern

Schon wieder Gerüchte ums Moschner

Bereits vor zwei Jahren wurde über eine Schließung des Rottacher Weinhauses Moschner spekuliert. Seit dem vergangenen Wochenende kursieren erneut Gerüchte. Doch was ist wirklich dran?

Das Weinhaus Moschner samt Bar im ersten Stock

Das Moschner in Rottach-Egern ist eine Institution im Tegernseer Tal. Seit Generationen schauen dort die Gäste gerne mal tiefer ins Glas. Ob im Weinhaus im Erdgeschoss bei einem guten Glas Rotwein oder aber auch bei einem kräftigen Gin Tonic in der Bar im ersten Stock – sobald das Wort ‚Moschner‘ fällt, ist klar: der Abend wird länger, die Drinks stärker.

Gründungsvater war Paul Moschner, der das Traditionshaus 1954 eröffnete. Seit 1998 ist Bräustüberl-Wirt Peter Hubert der Betreiber. Immer wieder gab es in der Vergangenheit Gerüchte um eine Schließung. Vor zwei Jahren kaufte Stefan Windschiegl, ein Maschinenbauunternehmer aus der Oberpfalz, die Immobilie von Leonie Moschner ab. Bereits zu diesem Zeitpunkt erzählte der ein oder andere “Gut-Informierte”, dass das gesamte Gebäude abgerissen werden soll.

Stefan Windschiegl beteuerte jedoch schon damals auf Nachfrage: ein Abriss kommt nicht in Frage (wir berichteten). Ganz im Gegenteil. Der neue Eigentümer versprach damals mehrere, kleinere Sanierungsarbeiten.

Hinweise, aber keine Anzeigen

Seit dem letzten Wochenende machen aber erneut diverse Gerüchte die Runde. Angeblich sollen Unbekannte Drogen an Minderjährige verkauft haben. Das haben mehrere Zeugen unabhängig voneinander erklärt. Auch in diversen Online-Chats werde darüber diskutiert. Doch nicht nur das: immer wieder sollen auch Minderjährige versuchen, sich trotz der Alterskontrollen in die Bar hineinzumogeln. Der beliebteste Trick: einfach den Ausweis einer älteren Person ausleihen und den Türsteher austricksen.

Konkrete Anzeigen gebe es aber keine. Das bestätigt nun auf Nachfrage auch die Wiesseer Polizei. Laut Polizeihauptkommissar Roman Hörfurter sei ihm bisher nichts zu Ohren gekommen:

Es gibt keine konkreten Vorfälle. Wüssten wir da etwas, würden wir der Sache selbstverständlich nachgehen.

Sonja Reinert, zuständig für Marketing und Kommunikation im Bräustüberl, will nun endgültig das Gerede über eine mögliche Schließung beenden und betont:”Zum 100. Mal: Das Moschner schließt nicht!”


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