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Ein Kommentar zum Verjagen der heimischen Tiere

Schorsch und Bernd stören

Von Martin Calsow

Tiere stören. Mal sind es Bären, mal Schwäne oder Biber. Immer richten diese Drecksviecher Schaden an. Also muss das Dreckspack weg. Unser Kommentator findet, der Grundsatz „Weg mit der Plage“ ist erweiterbar.

Langhals und Plattschwanz müssen gehen – machen nur Ärger.

Ein Kommentar von Martin Calsow:

Früher, als im Landkreis noch die Führungskräfte zur Jagd statt zum Veganer-Stammtisch gingen, da hat man Problemviecher mit einem Schuss Schrot ins Jenseits befördert. Der italienische Problembär Bruno war der Anfang. Jetzt ist Schorsch, der Schwan, da. Dank der Merkur-Schutztruppe konnte der listige Langhals als Schadschwan identifiziert werden. Wo wären wir hier ohne Heimatzeitung? Schutzlos der Natur, der feindlichen, ausgesetzt. Jetzt kommt er weg.

Dann ist da der biestige Biber Bernd aus Kreuth, der wie ein zickiger Zugezogener aus Zwickau den Eingeborenen in Kreuth das Leben schwer und dem Katmandu-Kreuth immens Geld kostet. Weg muss er. Landrat-Pressesprecher Nemitz wird klar: „Entnehmen heißt abschießen.“

Das muss der Tierwelt, der renitenten, eine Warnung sein: Nervst Du Paddler, räumst die Natur um und kostest Bauern – vulgo wichtiges Wahlvolk – viel Geld, kommt der Haarmann mit dem Hackebeilchen. Natur nur so lange, wie sie sich bewährt und stillhält. Gilt schon für Hochwasser oder Schnee, wird jetzt konsequent auf die Viecherwelt angewandt.

Heute der Problem-Biber, morgen …

Was sich so hervorragend eingespielt hat, lässt sich doch wunderbar auf andere Gruppen anwenden. Nicht vielleicht gleich die finale Lösung, aber „entnehmen“ klingt doch schon mal gut. Nicht so rabiat, eher pädagogisch sinnvoll.  Wie beim Problem-Preußen mit Unternehmerhintergrund. „Wir haben lange Ihre unerträglichen Bautätigkeiten ertragen. Morgen geht es wieder in ihr natürliches Habitat, einer Bungalow-Hölle im Emsland mit Kieseinfahrt und Trauerweide im Steingarten. Da gibt’s auch keine Glocken und kein Semmelduft. Da riecht alles nach Hühnerkot.“

Oder wie wärs mit dem Problem-Sportler – bietet auch Stand up paddling Yoga an. „Sie gehen jetzt mal wieder hübsch in den Club Robinson und arbeiten wieder als schlecht gebräunter Animateur mit seltsamer Untenrum-Vergangenheit.“ Jeder hat einen Platz, den er verdient. Für mache ist es die Hölle, für andere die richtige Heimat.


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