Auf Sturm folgt Schaden
Tegernseer Steganlagen weiterhin gesperrt

von Simon Haslauer

Sturm Sabine war vom Tegernseer Tal nicht ganz so angetan wie so mancher Tourist. Nach ihrer Abreise hinterließ sie einige Schäden. Ein Spaziergang auf dem Seeuferweg? Derzeit nicht möglich. Denn in Tegernsee müssen die Reparaturen der Steganlage erst einmal warten.

Die Tegernseer Steganlagen bleiben wohl noch eine Weile gesperrt.

Zwar traf es das Oberland vergleichsweise nicht ganz so heftig, doch auch im Tegernseer Tal hinterließ Orkantief Sabine einige Schäden. Vor allem die Stadt Tegernsee hat es getroffen, Teile der Steganlagen mussten besonders viel einstecken. Damit man nicht unfreiwillig baden geht, wurden die Anlagen zwischen der Luitpoldanlage und der August-Macke-Anlage abgesperrt.

Reparaturen sind nicht ganz so einfach

Doch wie konnte es überhaupt zu den Schäden kommen? Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) erklärt: “Dadurch, dass die Bojen von unten fixiert sind, haben sie durch den hohen Wellengang oben auf die Bretter des Steges geschlagen. So konnten sich einige Bretter lösen.”

Über die Reparatur der Stege macht man sich in der Gemeinde bereits seit dem Sturmtief Gedanken. Doch die erweist sich leider komplizierter als erhofft. “Wir müssen die kompletten Stege von unten mit dem Boot kontrollieren, ob sich weitere Bretter gelöst haben”, gibt Hagn zu denken. Wann genau mit den Reparaturen begonnen werden kann, weiß Hagn noch nicht. “Baldmöglichst”, versichert er jedoch. Zuerst braucht es allerdings besseres Wetter.
 


 

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