Letzten Samstag fand um 17:30 Uhr auf dem Vereinsgelände des FC Rottach-Egern das Fußballfreundschaftsspiel des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach gegen den spanischen Zweitligisten Rayo Vallecano aus Madrid statt. Bereits vor dem Spiel waren laut Polizei einige Fans negativ aufgefallen, da sie sogenannte Bengalos gezündet hatten.
Kurz nach dem Anpfiff der Partie gerieten dann rund 40 mitgereiste Fans des spanischen Clubs mit Fans von Borussia Mönchengladbach in Streit. Die Situation eskaliert und die Polizei musste mit großem Aufgebot eingreifen. Jetzt äußerte sich gestern Abend auch Rottachs Bürgermeister Christian Köck zu den Vorfällen. Er lobte den Einsatz der Polizei. „Sie hatten sich schon im Vorfeld optimal auf alles eingestellt. Die Sicherheit war immer gewährleistet. Die Polizei hatte die spanischen Fans schnell unter Kontrolle“, meint er.
Bürgermeister zieht positive Bilanz
Insgesamt zog Köck eine positive Bilanz aus dem Trainingslager der Fohlen. Eine Woche hatte der Verein am Tegernsee verbracht. „Hotels, Gastronomie und die Läden im Ort profitieren“, so Köck. Bei den Trainingseinheiten seien immer um die 500 oder 600 Fans gewesen. Es sei wirklich überraschend, wie viele Fans wieder angereist sind.
Sogar eine Dankes-Mail hat Rottach schon von den Gladbachern bekommen. Anfang August reist nun nach dem FC Basel und den Gladbachern auch der FC Bayern zum Trainingslager in Enterrottach an.
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